08.11.2010
FLUG REVUE

Shuttle-Start erneut verschoben

Nach Wetterproblemen am Startplatz und defekten Sensoren sorgten nun erneut technische Mängel am Space Shuttle für eine Verschiebung des bevorstehenden Starts. Sollte die Reparatur schnell möglich sein, dann könnte die Discovery heute noch abheben. Das nächste Startfenster indessen öffnet sich erst vom 30. November bis zum 5. Dezember.

Während des Befüllens des Wasserstofftanks der Shuttle-Kombination zeigte sich am Freitagmorgen (Ortszeit) ein Leck an der sogenannten Ground Umbilical Carrier Plate (GHUCP). Hier führt eine Überdruckleitung aus dem Tank, welche verdampfenden Wasserstoff vom Shuttle wegführt. Trotz der Isolation des großen Außentanks verdampfen flüssiger Wasserstoff (LHX) und flüssiger Sauestoff (LOX), und diese gasförmigen Bestandteile werden aus dem Tank herausgeleitet, während ständig flüssige Komponenten nachgedrückt werden.

Während der Reparatur wird zugleich ein Riss in der Isolierschicht des Shuttles untersucht, der nach Ansicht der Experten auf das Ausgasen des eiskalten Wasserstoffs zurückzuführen ist. Möglicherweise muss auch dieser Riss noch repariert werden. Erst danach kann eine Startfreigabe erfolgen.

Die Discovery wird bei der Mission STS-133 zum letzten Mal ins All fliegen, bevor auch sie außer Dienst gestellt wird. Der endgültig letzte Flug eines Space Shuttles soll schließlich im Februar 2011 stattfinden, wenn die Endeavour zur Mission STS-134 abhebt.




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