16.02.2011
FLUG REVUE

Solarsatellit SDO seit einem Jahr im All

Am 11. Februar 2010 brachte eine Trägerrakete Atlas V-401 vom Cape Canaveral aus den Sonnenforschungssatelliten SDO (Solar Dynamics Observatory ins All. Seitdem hat er Millionen von Bildern und umfangreiche Daten zur Erde geschickt, welche den Wissenschaftlern helfen sollen, die Natur der Sonne besser zu verstehen.

Am glücklichsten sind die Projektwissenschaftler darüber, dass alle Bordinstrumente seit dem ersten Tag problemlos arbeiten und rund 150 MB pro Sekunde an Daten zur Bodenstation senden. Allein die Atmospheric Imaging Assembly, eine Spezialkamera, macht alle zwölf Sekunden Aufnahmen der Sonne in zehn verschiedenen Wellenlängen. Wegen der großen Datenübertragungsrate kann jeder Interessierte die Bilder in Echtzeit im Internet betrachten, und das große Interesse der Öffentlichkeit überraschte auch die Experten.

Eigentlich können ja nur sie wirkliche Entdeckungen aus den Aufnahmen ziehen, während das Publikum eher von der Ästhetik der Bilder fasziniert ist. Zwei solcher Fotos zeigen wir auf dieser Seite, und sie berühren jeden Betrachter. Da ist zum Einen die riesige Sonneneruption im Größenvergleich mit unserer Erde und zum Anderen ein Kompositbild, das aus drei Aufnahmen verschiedener Wellenlängen des extremen ultravioletten Lichts zusammengesetzt wurde. Düster und unheimlich sieht unsere Sonne darauf aus.

SDO ist der erste NASA-Satellit innerhalb des Forschungsprogramms "Living With a Star" und wird vom Goddard Space Flight Center betrieben.

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flugrevue.de/Matthias Gründer



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