25.10.2012
FLUG REVUE

Spitzer beobachtet das Licht einsamer Sterne

Der NASA-Infrarotsatellit Spitzer Space Telescope hat mit seinen Beobachtungen möglicherweise ein Rätsel der Astronomie geklärt.

Bereits seit langer Zeit beobachten Astronomen ein mysteriöses infrarotes Leuchten quer durch die gesamte Galaxie, ohne dass sie sich bisher dessen Herkunft erklären konnten. Jetzt scheint das Rätsel gelöst: Das Glühen stammt von einsamen Sternen, die im Zuge der gewaltsamen Vereinigung von Galaxien aus ihren bisherigen Bahnen geworfen wurden und nun regelrecht ziellos durchs Universum ziehen.

Diese Sterne sind zu klein, als dass man sie mit Teleskopen beobachten könnte, aber ihre infraroten Spuren kann man sichtbar machen. Damit widersprechen die neuen Erkenntnisse einer früheren Theorie, nach der man annahm, das Leuchten stamme noch von den allerersten Sternen aus der Geburtsphase des Universums.

Die neuen Daten wurden aus einer 250-stündigen Beobachtung des sogenannten Boötes-Feldes gewonnen, das sich über eine Breite erstreckt, die etwa 50 Erdmonden enstpricht. Demnach sind sich die Forscher einig, dass das Glühen zu hell ist, um rund 14 Milliarden Jahre alt zu sein. Eher ist es wohl so, dass die Wärmestrahlung wandernder Sterne die Räume zwischen den größeren Sternhaufen füllt.

Mehr zum Thema:
flugrevue.de/Matthias Gründer



  • Hersteller

    Lade...

  • Typ

    Bitte Hersteller auswählen!

FLUG REVUE 12/2016

FLUG REVUE
12/2016
07.11.2016

Abonnements
Digitalabo
E-Paper
Heft-Archiv
Einzelheft bestellen


- Neue Junkers F 13 fliegt
- Dreiteilung airberlin
- Flughafen Lyon
- Erprobung Pilatus PC-24
- Wonsan Air Festival
- Brennstoffzellen im Alltagstest
- Extra Raumfahrt

aerokurier iPad-App