04.01.2011
FLUG REVUE

STS-133: Neue Reparaturen erforderlich

Die Techniker am Kennedy Space Center bekommen die Probleme mit dem Außentank des Space Shuttles Discovery einfach nicht in den Griff. Inzwischen stehen neue Reparaturen auf dem Programm, und der Starttermin am 3. Februar ist kaum noch zu halten. Das Startfenster allerdings, das für den Flug zur Internationalen Raumstation benötigt wird, ist bis zum 10. Februar geöffnet.

Die Discovery war am 22. Dezember 2010 von der Startrampe zurück ins Montagegebäude gerollt worden, weil sich herausgestellt hatte, dass die Reparaturarbeiten nur dort erledigt werden konnten. Nach einer kurzen Weihnachtspause gingen die Arbeiten schon am 26. Dezember weiter, bei denen alle 108 Stringer des Außentanks gescannt wurden, welche die sogenannte Intertank-Sektion zwischen den beiden Flüssiggastanks stützen. Indessen versucht man immer noch den Ursachen auf den Grund zu kommen, die zu den  bereits früher entdeckten Rissen in zwei Stringern geführt hatten. Sie waren während des Countdowns der Mission STS-133 am 5. November 2010 entdeckt worden.

Die Röntgenscans dauerten bis zum 30. Dezember und zeigten vier bislang nicht entdeckte Risse an drei Stringern auf der Tankseite, die dem Orbiter genau gegenüber liegt. Die dafür erforderlichen Reparaturen begannen am 2. Januar. Vorsichtshalber wurden zur gleichen Zeit weitere Röntgenaufnahmen an anderen Stellen des Tanks durchgeführt. Am 4. Januar gab die NASA bekannt, dass weitere Reparaturen an insgesamt 34 Stringern ausgeführt werden müssen, welche vor allem jene Bereiche betreffen, an denen die Feststoffbooster am Tank angeschlagen sind. Die Arbeiten werden voraussichtlich eine Woche andauern.




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