31.05.2011
FLUG REVUE

Winterschlaf für Rosetta

Die seit dem 2. März 2004 dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko entgegen rasende Raumsonde Rosetta wird am 8. Juni 2011 in einen zweieinhalbjährigen Schlafmodus versetzt und erst wenige Monate vor dem Erreichen des Kometen, nämlich am 20. Januar 2014, wieder geweckt.

Ziel dieses Manövers ist es, Energie während des sonnenfernsten Teils des Fluges sparen. Damit tritt der bisher äußerst erfolgreiche Flug der ESA-Mission in eine neue Etappe ein. Nach vier Swing-By-Manövern zur Erhöhung der Fluggeschwindigkeit und zwei Vorbeiflügen an Asteroiden hat die Raumsonde auf dem langen Weg zum Zielkometen zunächst keine weiteren Aufgaben mehr zu erfüllen. Erst 2014, kurz vor der Ankunft bei 67P/Tschurjumow-Gerasimenko sind neue Aktivitäten, wie ein Kurskorrekturmanöver, nötig.

Am Ziel angekommen, sieht die Rosetta-Mission als erstes interplanetares Unternehmen die Umrundung des Kometen und die Landung auf seiner Oberfläche vor. Rosetta besteht dafür aus einem Orbiter und dem Landegerät Philae. An Bord der beiden Teilsysteme befinden sich insgesamt 21 Instrumente, elf auf dem Orbiter und zehn auf dem Lander. Davon wurden allein 13 in Deutschland entwickelt und gebaut. Für die Flugführung ist das Europäische Satellitenkontrollzentrum ESOC in Darmstadt verantwortlich. 

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flugrevue.de/Matthias Gründer



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