25.12.2007
FLUG REVUE

19.12.2007 - Airbus-WerksverkaufAirbus benennt bevorzugte Bieter für Werke

19. Dezember 2007 - EADS und Airbus haben Latécoère in Frankreich, GKN in Großbritannien und MT Aerospace in Deutschland als bevorzugte Bieter für die Standorte Méaulte und St. Nazaire Ville (beide Frankreich), Teile des Werks in Filton (Großbritannien) und die deutschen Standorte Nordenham,Varel und Augsburg ausgewählt.

Das EADS Board of Directors hat das Management von EADS und Airbus authorisiert, mit den bevorzugten Bietern in Verhandlungen einzutreten um eine endgültige Einigung zu erreichen. Bedeutende Fortschritte bei der Einigung über den Kaufvertrag werden für das erste Quartal 2008 erwartet.

Die Partnerwahl für Filton zielt auf einen vollständigen Verkauf der Flügelkomponentenfertigung und der Vormontage an diesem Standort an GKN ab. Für die Standorte in Deutschland und Frankreich wird eine Einigung die Form von Joint Ventures annehmen, an denen Airbus eine substanzielle Minderheitsbeteiligung halten wird. Nach Ablauf von drei Jahren kann sich Airbus vollständig zurückziehen. Der Vorteil einer Joint-Venture-Struktur besteht darin, dass Airbus den Übergang während der Definitions- und Entwicklungsphase der A350 XWB begleiten kann und gleichzeitig der Finanzbedarf für EADS wesentlich reduziert werden kann. Airbus hat nicht die Absicht, im Rahmen der Joint-Ventures in das jeweilige Standort-Management des Mehrheitseigners einzugreifen.

An den zur Veräußerung vorgesehenen Airbus-Standorten sind insgesamt 7400 Mitarbeiter beschäftigt; zugleich repräsentieren die Werke € 1,4 Mrd. der Airbus-Kostenbasis im Jahr 2007. Der Standort Augsburg gehört zum EADS-Geschäftsbereich Verteidigung und Sicherheit, hat 2000 Mitarbeiter und im Jahr 2007 eine Kostenbasis in Höhe von rund € 450 Mio. Rund 70 Prozent des Umsatzes am Standort Augsburg werden im Airbus-Geschäft erzielt.

Die Transaktionen sollen bis Sommer 2008 abgeschlossen sein und die Standorte dann an die neuen Eigner übergeben werden. Bis dahin werden die Standorte weiterhin ihre Komponenten für die laufenden Airbus-Programme (A320-Familie, A330/A340-Familie und A380) herstellen. Für sie verfügt Airbus über einen Auftragsbestand von mehr als 3000 Flugzeugen.




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