10.01.2014
FLUG REVUE

EASA-Unfallstatistik2013 war ein sicheres Jahr für die Luftfahrt

Im vergangenen Jahr gab es so wenige schwere Unfälle in der zivilen Verkehrsluftfahrt wie in den letzten zehn Jahren nicht. In Europa gab es keinen einzigen Todesfall.

Frankfurt Flughafen Rollverkehr

Im vergangenen Jahr gab es in der zivilen Luftfahrt weniger schwere Unfälle als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre. © Foto und Copyright: Fraport AG  

 

Jahresbericht 2012 der EASA zur Flugsicherheit

Das Jahr 2013 war aus Sicht der Flugsicherheit ein vergleichsweise gutes Jahr. Weltweit gab es zwar 17 Unfälle mit zivilen Verkehrsflugzeugen, im Durchschnitt sind es aber 27. 224 Menschen haben bei Unfällen ihr Leben verloren, in dem Zeitraum 2003 bis 2012 waren es durchschnittlich 703. Die Zahlen hat die europäische Flugsicherheitsorganisation EASA veröffentlicht.

Besonders erfreulich aus europäischer Sicht: In den EASA-Mitgliedsstaaten gab es im vergangenen Jahr keinen einzigen Flugunfall eines Verkehrsflugzeugs mit Todesfolge. In dem Jahr haben die Fluggesellschaften nach Angabe der EASA rund sechs Millionen Flüge durchgeführt und mehr als 800 Millionen Passagiere transportiert.

Flugunfallstatistik EASA 2003-2012

Die Grafik zeigt die kumulierte Zahl von schweren Flugunfällen in der zivilen Luftfahrt weltweit pro Monat für die Jahre 2013 und 2012 sowie den Durchschnitt des Zeitraums 2003-2012. Quelle: EASA  

 

Die EASA will in Kürze einen umfassenden Bericht zur Flugsicherheit veröffentlich, der alle Bereiche der Luftfahrt bis hin zur Allgemeinen Luftfahrt abdeckt.

In den USA gab es erstmals seit 2009 einen Unfall, bei dem Menschen ums Leben gekommen sind, als im Juli eine Boeing 777-200 von Asiana Airlines in San Francisco verunglückte. Das aus Seoul kommende Flugzeug war unmittelbar vor der ins Wasser der San Francisco Bay gebauten Landebahn hart aufgeschlagen, wobei das Heck abbrach. Durch glückliche Umstände überlebten die meisten Insassen. Trotz der schweren Schäden gelang der Kabinenbesatzung die Evakuierung aller Insassen, bevor der Rumpf in Brand geriet.

Zwei Notrutschen hatten sich unbeabsichtigt innerhalb der Kabine aufgeblasen, die mit Äxten zerstört werden mussten. Besonders tragisch: ein weiblicher Passagier wurde von einem Feuerwehrfahrzeug überrollt und getötet.




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