31.05.2010
FLUG REVUE

ADAC-Ambulanzdienst organisiert 4100 Urlauber-Rücktransporte per Flugzeug

Für 15 200 Urlauber endete 2009 eine Reise mit einem Rücktransport in ein Krankenhaus in der Heimat. 4 100 davon – so viele wie 2008 – wurden mit einem ADAC-Ambulanz-Sonderflug oder mit Linienmaschinen transportiert.

328Jet des ADAC

Der ADAC setzt die 328Jet für Ambulanzflüge ein (Foto: ADAC).  

 

880 Mal und damit am häufigsten landeten und starteten die Maschinen in Spanien, und dort vor allem an den Küsten sowie den Balearen und Kanaren. Aus der Türkei wurden 530 Flüge mit Patienten gezählt, aus Italien 340, aus Griechenland 280, aus Frankreich 190 und aus Portugal 65.

Hauptursachen für die Krankenrücktransporte per Flugzeug waren in 70 Prozent der Fälle Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfälle und Hirnblutungen. 15 Prozent gehen auf Unfälle zurück, hier besonders Verkehrs- und Sportunfälle. Die übrigen 15 Prozent verteilen sich auf Erkrankungen und Unfälle aller Art.

Die Flotte der ADAC-Ambulanzflugzeuge, die rund 1 600 Menschen transportierte, besteht aus zwei Jets vom Typ 328Jet, einer Turboprop der Firma Beechcraft sowie einem Lear Jet 35. Bei Bedarf können weitere Ambulanzflugzeuge zusätzlich für Krankentransporte bereitgestellt werden. Im größten Flugzeug, der 328Jet, können bis zu elf Patienten gleichzeitig transportiert werden.




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