06.12.2013
FLUG REVUE

Umsatz und Ergebnis legen zuAeroflot mit guten Neunmonatszahlen

Die russische Fluggesellschaft meldet für die ersten neun Monate 2013 eine gute Geschäftsentwicklung: Der Umsatz stieg um 16,8 Prozent, die Nettoeinnahmen sogar um 84 Prozent.

Airbus_A330-300_Aeroflot

Seit fünf Jahren gehört der Airbus A330 zum Bestand von Aeroflot. Heute sind 22 Flugzeuge mit einem Durchschnittsalter von 2,9 Jahren im Einsatz. Die neun jüngsten Jets verfügen über flache Schlafsessel in der Business Class. Foto und Copyright: Airbus  

 

Der russische Luftfahrtkonzern OJSC Aeroflot meldete Anfang Dezember das Ergebnis der ersten neun Monate 2013. Bis Ende September erzielte das Unternehmen demnach ein Nettoeinkommen von 542 Millionen Dollar (plus 84,1 Prozent). Der Neunmonatsumsatz lag bei 7,03 Milliarden Dollar (plus 16,8 Prozent). Die Treibstoffkosten verteuerten sich um 11,4 Prozent auf 1,88 Milliarden Dollar. Der Passagierverkehr wuchs um 14,7 Prozent auf 24 Millionen Fluggäste. Die verkauften Personenrkilometer (RPK) legten um 16,2 Prozent zu. Die Beförderungsapazität des Konzerns wuchs um 15,8 Prozent, die der Airline Aeroflot sogar um 18,3 Prozent. Die Luftfracht schrumpfte nach beförderten Tonnen um 8,6 Prozent. Aeroflot betreibt keine reinen Frachter mehr, sondern befördert Luftfracht nur noch unterflur.

Aeroflot-Vorstandschef Vitaly Saveliev sagte bei der Vorlage des Zwischenergebnisses: "Das gute Ergebnis des Konzerns beruht auf drei Faktoren: Wir bieten ein Premiumprodukt zu einem attraktiven Preis an. Wir haben unsere Kosten im Griff und wir optimieren die Art, wie unsere Töchter betrieblich in die Gruppe integriert sind. Wir werden in diesem Jahr die meisten Passagiere in Russlands moderner Geschichte befördern. Gleichzeitig gilt alle Aufmerksamkeit dem Bereich Sicherheit. Dies spiegelt auch unsere Flotte wieder, die die beste in Russland und eine der jüngsten Europas ist."  

Aeroflot bildet an ihrer eigenen Flugschule 160 Piloten im Jahr aus. Die Flotte besteht aus 142 Flugzeugen, darunter sind Airbus A320 und A330 sowie Boeing 767, 777 und Suchoij SuperJet 100.

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www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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