16.07.2009
FLUG REVUE

Air Cargo Germany: LBA erteilt BetriebsgenehmigungAir Cargo Germany erhält Betriebsgenehmigung

Das Luftfahrt Bundesamt hat der neuen deutschen Frachtfluggesellschaft am Dienstag die Betriebsgenehmigung erteilt. Schon Ende Juli will die Airline die Flotte mit einer zweiten geleasten Boeing 747-400SF verdoppeln.<br />

Das Braunschweiger Luftfahrt Bundesamt (LBA) habe der
"ACG Air Cargo Germany GmbH" am Dienstag das Air Operator Certificate (AOC), also die behördliche Betriebserlaubnis erteilt, bestätigte die Fluggesellschaft.

LBA-Betriebsleiter Hans-Henning Mühlke habe das Dokument überreicht und erklärt: "In der derzeit wirtschaftlich schwierigen Lage begrüßt das LBA den neuen Frachtcarrier. Es ist ungewöhnlich, innerhalb von nur 12 Monaten einen derartigen Großbetrieb mit Boeing 747-Flugzeugen aufzubauen und die entsprechende Betriebsgenehmigung vom LBA zu erhalten. Ein außergewöhnlicher Einsatz unseres Hauses war hierfür erforderlich", so Mühlke.

Die amtliche Lizenz sei Voraussetzung für die Aufnahme kommerzieller
Flugaktivitäten. Der Genehmigung vorausgegangen sei eine umfassende technische und wirtschaftliche Prüfung der ACG Air Cargo Germany durch die Fachleute der Braunschweiger Behörde.

ACG-Vorstandschef Michael Bock erklärte, dass in Kürze der erste Boeing 747-400SF-Umbaufrachter von ACG zu seinem ersten gewerblichen Einsatz abheben solle. Zunächst werde das Flugzeug für Chartertransporte genutzt. Linienflüge seien erst möglich, sobald eine Genehmigung durch die betreffenden Staaten vorliege. Voraussetzung für die Erteilung der Streckenrechte sei das AOC. „Wir werden jetzt in zügige Verhandlungen mit den zuständigen Luftfahrtämtern der einzelnen Länder gehen, um die dortigen Verkehrsrechte möglichst schnell zu erhalten“, kündigte Bock an.

Die bisher aus einer geleasten Boeing 747-400SF bestehende Flotte werde in Kürze um einen zweiten Fracht-Jumbo ergänzt. Das Flugzeug sei von ACG Air Cargo Germany bereits übernommen worden. Es befinde sich in der Lackierhalle von KLM in Amsterdam, wo es die rot-weiße Farbgebung der Frachtfluggesellschaft erhalte. Ende Juli werde es auf seiner künftigen Heimatbasis Hahn erwartet.

"Da wir keine Nachtflugbeschränkung bei uns haben, kann die Gesellschaft ihre Flüge sehr variabel und je nach Kundenerfordernis gestalten. Diese Flexibilität wird sich als Vorteil im Wettbewerb um die Tonnage erweisen", so die Einschätzung von Jörg Schumacher, Sprecher der Geschäftsführung des Flughafens Frankfurt-Hahn.

 




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