24.09.2013
FLUG REVUE

Sparprogramm Air France mustert Boeing 747 aus

Die französische Fluggesellschaft Air France schreibt rote Zahlen und muss sparen. Das tut sie – unter anderem –, indem sie die Boeing 747-400 ausmustert.

Bereits im Laufe des Jahres 2015 soll der Jumbo außer Dienst gestellt werden. Das gilt gleichermaßen für die sieben Passagierflugzeuge als auch für die drei Frachter.

Dennoch sehen die Franzosen Wachstumspotenzial in der Langstrecke. Diese wird weiterhin von den neun vorhandenen Airbus A380-800 bedient. Drei weitere A380 sollen die 747 zumindest teilweise ersetzen. Außerdem betreibt Air France eine der größten Boeing-777-Flotten auf der Langstrecke. Mit Boeing 787 – erwartet für 2017 – und Airbus A350 – erwartet für 2018 – sind weitere Passagierflugzeuge im Zulauf, deren Indienststellung vorgezogen werden soll. Das defizitäre Frachtgeschäft hingegen wird Air France nur noch mit zwei Boeing 777F bedienen.

Bei der niederländischen Tochtergesellschaft KLM hingegen werden die 22 Boeing 747 voraussichtlich noch bis zum Ende des Jahrzehnts im Einsatz bleiben.

„Transform 2015“ heißt das Sparprogramm, das die Fluggesellschaft Air France wieder auf Kurs bringen soll. Im Rahmen des Programms könnten im kommenden Jahr 2800 Stellen abgebaut werden, Gespräche darüber stehen aber noch aus.

Die drei zur Ausmusterung anstehenden Frachter haben folgende Kennungen: F-GIUA, F-GIUC, F-GIUD
Die sieben Passagier-747, die die Flotte verlassen werden, haben die Kennzeichen F-GIXB, F-GITD, F-GITE, F-GITF, F-GITH, F-GITI und F-GITJ.

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Patrick Holland-Moritz


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