28.11.2013
aero.de

"Les Echos"AirAsia-Chef Fernandes: A330neo statt A350-800

Der malaysische Günstigflieger AirAsia wird in diesem Jahr 45 Millionen Passagiere transportieren. "Aber das ist erst der Anfang", sagte Airlinechef Tony Fernandes in einem Interview mit der französischen Wirtschaftszeitung "Les Echos".

Air Asia Sharklets A320

A320 von Air Asia mit Sharklets. Foto und Copyright: Airbus  

 

Die Gesellschaften der AirAsia-Gruppe setzen derzeit rund 150 Flugzeuge in ihrem Streckennetz ein, sollen laut Fernandes in den nächsten Jahren aber gewaltig wachsen. "Wir zielen auf eine Flotte von 500 Flugzeugen."

In der aktuellen Auftragsstatistik von Airbus werden AirAsia 475 Festaufträge für Flugzeuge der A320-Familie zugeordnet, von denen 127 bereits gebaut und übergeben wurden. Ihr Langstreckenableger AirAsia X hat 26 A330-300 sowie zehn A350-900 in Toulouse bestellt und aus diesen Aufträgen inzwischen elf A330-300 erhalten.

"Wir sprechen mit Airbus gerade über weitere A330 für AirAsia X", sagte Fernandes "Les Echos". Ein Auftrag könnte umfangreicher erteilt werden, soweit Airbus eine remotorisierte Version der A330 mit GEnx-Triebwerken von General Electric auflege.

Ein solches Flugzeug könne laut Fernandes an die Stelle der A350-800 treten, die "nicht besser" sein werde. "Wenn ich Airbus wäre, würde ich eine neue A330 anstatt der A350-800 bauen ."

Auch zur A380 hat Fernandes einen Ratschlag für Airbus parat - er würde das Programm auslaufen lassen. "Die Tage der großen Vierstrahler sind meiner Ansicht nach gezählt", sagte der Manager.



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