27.05.2013
aero.de

airberlin bietet Piloten Wechsel zu Etihad Airways an

airberlin bietet Piloten einen Wechsel zu ihrem Partner Etihad Airways an. Durch die Reduzierung der Flotte auf 142 Flugzeuge muss Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft in diesen Tagen mit einem Überhang an fliegendem Personal umgehen.

Während in Berlin weiter der Rotstift regiert, entstehen in Abu Dhabi neue Perspektiven für mehr als 50 airberlin-Piloten. Sie dürften den Umzug an den Arabischen Golf gerne auf sich nehmen - es lockt die Langstrecke.

Der Transfer des Personals habe bereits m April begonnen, teilte Etihad mit. Zunächst sei eine Gruppe von sechs Ersten Offizieren mit Musterberechtigung die Boeing 737 nach Abu Dhabi übergesiedelt, um sich im Etihad Airways Flight Training Centre auf die Boeing 777 umschulen zu lassen.

"Nach erfolgreichem Abschluss werden diese sechs Piloten im globalen Netzwerk von Etihad Airways ein Line-Training absolvieren, bevor sie die Lizenz als Erste Offiziere für die Boeing 777 erhalten", schreibt die Fluggesellschaft.

Weitere Transfers von Piloten würden in den kommenden Monaten für Flugkapitäne auf dem Airbus A320, Erste Offiziere auf dem Airbus A320 und A330 sowie Erste Offiziere ohne Musterberechtigung für die Boeing 777 stattfinden.

Etihad Airways derzeitige Flotte von 77 Airbus- und Boeing-Flugzeugen wird in diesem Jahrzehnt deutlich wachsen, da die Lieferung von mehr als 90 Flugzeugbestellungen ansteht.

In den kommenden zwölf Monaten wird Etihad Airways vier Boeing 777-300ER, ein Boeing 777-200 Frachtflugzeug, fünf Airbus A320, einen Airbus A321, einen Airbus A330-200 sowie ein Airbus A330-200 Frachtflugzeug entgegennehmen. Ende nächsten Jahres wird die Fluggesellschaft ihre ersten Airbus A380 und Boeing 787 Dreamliner Flugzeuge einflotten.

Derzeit beschäftigt Etihad Airways mehr als 1.400 Piloten und plant, bis zum Jahr 2020 weitere 1.000 Piloten einzustellen.

Im November 2013 wird die Fluggesellschaft die Größe ihres Flight Training Centres mehr als verdoppeln. In der vergrößerten Anlage werden dann Flugsimulatoren für Airbus A320, Airbus A330/A340, Airbus A350, Airbus A380, Boeing 777 und den Boeing 787 Dreamliner vorhanden sein.

aero.de / Dennis Dahlenburg / flugrevue.de / as


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