30.05.2017
FLUG REVUE

Airliner (Teil 2) A380-Auslieferungen 2013 und alle Betreiber

IN DIESEM ARTIKEL

Delegationen von Emirates sind derzeit ständig in Hamburg-Finkenwerder, um neue Flugzeuge vom Typ Airbus A380 zu übernehmen. Am 19. Dezember hat die Airline aus den Vereinigten Arabischen Emiraten gleich zwei A380 in ihre Flotte aufgenommen. Die A6-EER (MSN139) und die A6-EES (MSN140) bringen die Zahl der A380 im Bestand von Emirates auf 44 Exemplare. Nur eine Woche zuvor, am 12. Dezember 2013, hatte eine Emirates-Abordnung das Flugzeug mit dem Kennzeichen A6-EEP und der Werknummer MSN138 übernommen. Die Besatzung überführte den Vierstrahler mit der traditionell für Ferryflüge benutzten Flugnummer UAE7380 nach Dubai.

Thai Airways International hat am 29. November in Toulouse ihr sechstes Exemplar eines Airbus A380 übernommen. Mit dieser Übernahme sind alle von Thai Airways bestellten A380 auch ausgeliefert. Das neueste Exemplar in der Thai-Flotte trägt das Kennzeichen HS-TUF und die MSN131. Zwischen Erstflug und Auslieferung der HS-TUF vergingen 219 Tage. Diese Auslieferung war die 22. im Jahr 2013 und die 119. seit der Erstauslieferung dieses Musters.

Airbus hat am 26. November eine Doppelauslieferung des Musters A380 gefeiert. Beide Flugzeuge werden von Emirates betrieben. Emirates hat eine A380 direkt übernommen (Kennzeichen A6-EEN, MSN135) und von Finkenwerder nach Dubai überführt. Zwischen Erstflug und Auslieferung lagen bei der A6-EEN gerade einmal 177 Tage, also weniger als ein halbes Jahr.

Der 20. Airbus A380, den die EADS-Tochter Airbus in diesem Jahr ausgeliefert hat, ging an die Leasinggesellschaft Doric GmbH, die den Vierstrahler direkt an ihren Leasingnehmer Emirates weitergegeben hat. Bei dem Flugzeug handelt es sich um die MSN133, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit dem Kennzeichen A6-EEL im Luftfahrtregister eingetragen ist. Der Erstflug dieser A380 hatte am 10. April stattgefunden. Zwischen Erstflug und Auslieferung lagen bei diesem Flugzeug also 231 Tage. Emirates hat mit den beiden heutigen Übernahmen nun eine A380-Flotte, die 41 Flugzeuge umfasst.

Die Fluggesellschaft hatte erst am 14. November ihren 39. Airbus A380 (A6-EEM, MSN134) in ihre Flotte aufgenommen. Bei diesem Flugzeug lagen 185 Tage zwischen dem Jungfernflug in Toulouse und der Übergabe an den Kunden in Finkenwerder. Vier Tage später, am Eröffnungstag der Dubai Airshow, hat die Fluggesellschaft aus den Vereinigten Arabischen Emiraten 50 weitere A380 bei Airbus fest bestellt. Durch diesen Auftrag erhöht sich die Zahl der von Emirates bestellten A380 auf 140 Flugzeuge. Die Gesamtzahl aller A380-Bestellungen im Airbus-Auftragsbuch beläuft sich dank dieses Auftrags auf 309.

Im September hatte Airbus drei A380 ausgeliefert: Einen an British Airways, einen an Emirates und einen an Air France. Die britische Fluglinie hatte in Toulouse ihre zweite A380 übernommen. Dieser Super-Jumbo trägt das Kennzeichen G-XLEB und die Airbus-Seriennummer MSN121. Die G-XLEB wurde am 20. September in Toulouse übergeben und nach London-Heathrow überführt. 

Einen Tag zuvor, am 19. September hatte Emirates mit der A6-EEJ (MSN127) einen weiteren Airbus-Riesen in ihre Flotte aufgenommen. Diese Maschine startete in Finkenwerder und flog nonstop nach Dubai. Sie ist die 37. A380 im Bestand von Emirates.

Am 13. September hatte Air France einen Airbus A380 in Hamburg-Finkenwerder übernommen. Das Flugzeug mit dem Kennzeichen F-HPJI war das neunte Exemplar dieses Typs in der Flotte des französischen Flag Carriers. Der Vierstrahler trägt die Werknummer MSN115.

Das 100. Exemplar eines A380 in Kundenhand trägt das Kennzeichen 9M-MNF und hat die Werknummer MSN114. Malaysia Airlines übernahm das Jubiläumsflugzeug am 14. März 2013 im Airbus-Auslieferungszentrum in Toulouse. "Wir freuen uns sehr, dass unsere 100. A380 an Malaysia Airlines ausgeliefert wird, da uns dies eine gute Vorstellung von der Zukunft der Luftfahrt vermittelt", sagte Fabrice Brégier, der Präsident und Hauptgeschäftsführer (CEO) von Airbus. Mit diesem Flugzeug hat Malaysia Airlines den sechsten Airbus A380 in ihrer Flotte und damit ihre A380-Bestellung komplett übernommen.

Emirates ist mit 140 Bestellungen nicht nur der größte Kunde für die A380, sondern auch unangefochten größter Betreiber. Sie hat derzeit 72 der Super-Jumbos in ihrer Flotte, gefolgt von Singapore Airlines mit 19, Lufthansa mit 14, QANTAS Airways mit zwölf, Air France, Korean Air und British Airways mit je zehn, Malaysia Airlines, Thai Airways und Qatar Airways mit je sechs sowie China Southern Airlines und Etihad Airways mit je fünf Exemplaren. Asiana betreibt derzeit mit vier Exemplaren die kleinste A380-Flotte.

 

Im Dienst sind die Super-Jumbos damit bei

Singapore Airlines (Kennzeichen: 9V-SKA bis 9V-SKT)

Emirates (Kennzeichen: A6-EDA bis A6-EDZ, A6-EEA bis A6-EEZ und A6-EOA bis A6-EOT)

QANTAS (Kennzeichen: VH-OQA bis VH-OQL)

Air France (Kennzeichen: F-HPJA bis F-HPJJ)

Lufthansa (Kennzeichen: D-AIMA bis D-AIMN)

Korean Air (Kennzeichen: HL7611 bis HL7615, HL7619, HL7621, HL7622, HL7627, HL7628)

Malaysia Airlines (Kennzeichen: 9M-MNA bis 9M-MNF) 

China Southern Airlines (Kennzeichen: B-6136 bis B-6140)

Thai Airways International (Kennzeichen: HS-TUA bis HS-TUF)

British Airways (Kennzeichen: G-XLEA bis G-XLEJ)

Asiana Airlines (Kennzeichen: HL7625, HL7626, HL7634, HL7635)

Qatar Airways (Kennzeichen A7-APA bis A7-APF)

Etihad Airways (Kennzeichen A6-APA und A6-APE).


WEITER ZU SEITE 1: Airbus A380: Alle Auslieferungen und Bestellungen im Überblick

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