29.11.2011
FLUG REVUE

American Airlines beantragt Gläubigerschutz

US-Branchenriese American Airlines hat am Dienstag ein Insolvenzverfahren eröffnet. Zum neuen Chairman und Vorstandschef wurde Thomas W. Horton ernannt. Der Flugbetrieb läuft weiter.

MD-80 American Airlines

American Airlines betreibt noch die größte Flotte von MD-80-Flugzeugen. Sie verbrauchen relativ viel Treibstoff. Foto und Copyright: © Paul Kaps  

 

Alle Flüge von American Airlines, American Eagle und den anderen Töchtern fänden nach dem normalen Flugplan weiterhin statt, teilte die AMR Group, der Mutterkonzern von American Airlines, mit. Mitarbeiter und Lieferanten würden normal bezahlt. Alle Lounges blieben geöffnet. Man verfüge über Bargeldreserven in Höhe von 4,1 Mrd. Dollar, um während der Umstrukturierung ununterbrochen weiterfliegen zu können. Den Gläubigerschutz habe man beantragt, um eine wettbewerbsfähige Kosten- und Schuldenstruktur erreichen zu können.

Nach dem amerikanischen Insolvenzrecht kann ein Unternehmen um Gläubigerschutz nachsuchen. Dadurch müssen zeitweise nicht mehr alle bestehenden Kreditverpflichtungen zugleich bedient werden, womit ein Unternehmen Zeit zur Restrukturierung gewinnt und im Idealfall dadurch eine Insolvenz vermeiden kann. Mehrere große US-Airlines hatten dieses Verfahren in der Vergangenheit genutzt, nicht jedoch American Airlines.

Neuer Vorstandschef wird der Finanz- und Planungsexperte Thomas W. Horton. Sein Vorgänger Gerard Arpey wechselt in den Ruhestand.

Mehr zum Thema:
www.flugrevue.de/Sebastian Steinke



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