26.09.2014
FLUG REVUE

Einsparung von 1,9 Millionen Liter TreibstoffAmerican Airlines setzt auf deutsche Frachtcontainer

Jettainer übernimmt die weltweite Steuerung und Wartung der Fracht-Container und Paletten von American Airlines. Das Unternehmen stattet die Fluggesellschaft zudem ab sofort mit neuen Leichtgewicht-Containern aus, die aufgrund ihres geringeren Gewichts zur Senkung des Treibstoffverbrauchs beitragen.

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Die Lufthansa-Cargo-Tochter Jettainer betreut die Frachtcontainer von American Airlines. Foto und Copyright: Jettainer  

 

Für den Transport von Gepäckstücken und Luftfracht an Bord der Flugzeuge von American Airlines befinden sich aktuell mehr als 15000 Lademittel – sogenannte Unit Load Devices (ULDs) – im Einsatz. Bis März 2015 wird ein Großteil der Einheiten durch Leichtgewichtcontainer von Jettainer ersetzt. In Folge dessen rechnet American Airlines jährlich mit einer Einsparung von rund 1,9 Millionen Litern Treibstoff und einer Senkung der Kohlendioxidemission um mehr als 5000 Tonnen. Mit dieser und anderen Initiativen arbeitet die Fluggesellschaft daran, ihre Klimabilanz kontinuierlich weiter zu verbessern. „Wir sind sehr stolz darauf, nun auch die größte Fluggesellschaft der Welt zu unseren Kunden zählen zu dürfen. Unser Ziel ist es, auf dem amerikanischen Kontinent weiter zu wachsen und unsere Marktführerschaft durch den Einsatz unserer innovativen Lösungen weiter auszubauen“, betont Carsten Hernig, Geschäftsführer der Jettainer GmbH.

„Das ULD-Management ist von elementarer Bedeutung, wenn es um die Steigerung der Effizienz und Servicequalität im Luftfrachttransport geht“, sagt Jim Butler, President von American Airlines Cargo. „Der entscheidende Erfolgsfaktor liegt dabei in der Bereitstellung von Lademitteln zur richtigen Zeit am jeweils richtigen Ort. Nur so können wir im operativen Betrieb qualitativ hochwertige Serviceleistungen anbieten und unsere Erlöse optimieren. Wir sind überzeugt, dass die Zusammenarbeit mit Jettainer uns genau das bietet und darüber hinaus entscheidend zur Verbesserung unserer Klimabilanz beitragen wird“, fügt Butler hinzu.

Im Rahmen der Übernahme des Lademittelmanagements für American Airlines eröffnet Jettainer demnächst ein neues Büro am Flughafen Dallas/Fort Worth, dem größten Drehkreuz der Fluggesellschaft, sowie fünf weitere operative Standorte in den USA. Für die Erfassung der ULD-Bewegungen an den Drehkreuzen sowie den wichtigsten internationalen Stationen von American Airlines steht zudem die durch Jettainer entwickelte Anwendung „JettApp“ zur Verfügung. Diese mobile Applikation im Bereich Lademittelmanagement soll es ermöglichen, Containerflotten durch das schnelle und präzise Erfassen von ULD-Daten besonders effizient zu steuern und zu verwalten. Der Vertrag mit American hat eine Laufzeut von fünf Jahren.

Die Jettainer GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Lufthansa Cargo AG und betreut derzeit eine Flotte von mehr als 85000 Lademitteln, sogenannte ULDs, für 15 Fluggesellschaften. Aktuell ist Jettainer weltweit an über 400 Flughäfen tätig. Außerhalb Raunheims betreibt das Unternehmen Büros an den zentralen Hubs der internationalen Fluggesellschaften in Abu Dhabi, Dallas/Fort Worth, Düsseldorf, Philadelphia, Rom, Wien und Zürich sowie einen operativen Standort in Mumbai.

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flugrevue.de/Patrick Hoeveler


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