03.08.2015
FLUG REVUE

Start ins BerufslebenAusbildungsbeginn bei Lufthansa

250 Auszubildende fangen in diesem Sommer in der Lufthansa Group mit ihrer Berufsausbildung an. Sie werden in 34 Berufen ausgebildet. Auch beim Kabinenpersonal sucht Lufthansa Nachwuchs.

Lufthansa Azubis

Berufsbeginn bei Lufthansa. Die Auszubildenden lernen hier modernste Technik und das Arbeiten nach höchsten Luftfahrtstandards kennen. Die Lehrlings-Viscount auf unserem Archivbild ist Geschichte. Foto und Copyright: Lufthansa  

 

Die Berufsrichtungen der Azubis reichen von Fachmännern und Fachfrauen für Systemgastronomie und Köchinnen und Köchen bei LSG Sky Chefs, über Fachkräfte für Lagerlogistik bei der Lufthansa Cargo und der Lufthansa Technik bis zu Werkzeugmechanikerinnen und Werkzeugmechanikern bei der Lufthansa Technik. Mit 150 Auszubildenden beginnen die meisten in Frankfurt ihre Ausbildung. Lufthansa ist mit rund 37.000 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber Hessens. „Wir freuen uns, dass viele junge Menschen bei uns ins Berufsleben starten wollen. Ihre Ausbildung hat für uns einen hohen Stellenwert“, sagt Dr. Bettina Volkens, Vorstand Personal und Recht der Deutschen Lufthansa AG.

Traditionell machen die technischen Berufe wie Fluggerätmechaniker oder Elektroniker für luftfahrttechnische Systeme den größten Teil an Ausbildungsplätzen aus. Die meisten Ausbildungsplätze im Konzern gibt es bei Lufthansa Technik in Frankfurt und Hamburg. Aber auch in den übrigen Geschäftsfeldern Passagierbeförderung, Logistik und Catering haben junge Menschen die Möglichkeit, einen Beruf mit Perspektive zu erlernen. Insgesamt arbeiten deutschlandweit heute rund 1500 Auszubildende im Lufthansa Konzern. Hinzu kommen weitere Auszubildende, die im Ausland an über 80 Standorten für die Lufthansa Group im Einsatz sind.

Auch beim Kabinenpersonal stellt Lufthansa Nachwuchs-Mitarbeiter ein: So werden im Gesamtjahr 2015 über 1400 Flugbegleiter gesucht. Ihnen stehen zwei Vertragsmodelle zur Auswahl: Eine unbefristete Anstellung mit einem sogenannten Teilzeitfaktor von 83 Prozent, bei der man im Sommer in Vollzeit und im Winter reduziert fliegt. Oder eine auf zwei Jahre befristete Anstellung mit einem Teilzeitfaktor von 50 Prozent, die einmalig um weitere zwei Jahre verlängert werden kann. In diesem Modell arbeiten Flugbegleiter im Sommer in Vollzeit und haben anschließend sechs Monate Freizeit. In beiden Modellen werden Vergütung und Sozialversicherung über zwölf Monate ausgezahlt.

Die neuen Mitarbeiter werden in Lehrgängen über zwölf Wochen für ihre Tätigkeit als Flugbegleiter geschult. 32 Lehrgänge starten noch in diesem Jahr. Weitere Lehrgänge werden im kommenden Jahr angeboten. „Lufthansa ist und bleibt der Top-Arbeitgeber für Flugbegleiter. Wir bieten Beschäftigungsperspektiven zu attraktiven Bedingungen in der Kabine“, sagt Volkens.

www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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