29.02.2016
FLUG REVUE

Zweistrahler nach Brand wieder in der LuftBA repariert Boeing 777-200ER aus Las Vegas

British Airways hat eine am 8. September in Las Vegas beim Anrollen zum Start nach einem Triebwerksproblem in Brand geratene Boeing 777-236ER repariert. Der Zweistrahler startete zum Nachlackieren nach Victorville.

Boeing 777-236ER British Airways

So wie dieses Schwesterflugzeug soll sich die frisch reparierte Boeing 777-236ER aus Las Vegas nach der Nachlackierung in Victorville bald wieder präsentieren. Foto und Copyright: British Airways  

 

Die frisch reparierte Boeing 7777-236ER, G-VIIO, flog am Freitag amerikanischer Ortszeit als "BAW9172" aus Las Vegas nach Victorville, wo in einer Werft eine Nachlackierung der reparierten Rumpfbereiche erfolgt, bevor das Flugzeug in den Liniendienst zurückkehrt.

Das 1999 gebaute Flugzeug hatte am 8. September in Las Vegas einen spektakulären Startabbruch durchgeführt, nachdem das linke General Electric-GE90-85B-Triebwerk eine sogenannte Uncontained Engine Failure, also einen Schaden mit Trümmeraustritt, erlitten hatte. Ein größerer Bereich am inneren, linken Flügel geriet daraufhin in Brand und die benachbarte Rumpfhaut mit der darunter liegenden Struktur wurden beschädigt. Der Besatzung gelang eine sichere Notbremsung. Alle 170 Insassen konnten evakuiert werden. Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt. Die Flughafenfeuerwehr löschte den Brand nach kurzer Dauer.

Zeitweise galt es dennoch als fraglich, ob sich eine Reparatur des Flugzeugs lohnt. Mittlerweile ist der Schaden erfolgreich behoben worden und ein neues Stück der linken Rumpfhaut auf Höhe der Flügelvorderkante ist installiert. Die amerikanische Untersuchungsbehörde NTSB hatte mehrfache Brüche des Triebwerksgehäuses auf Höhe des Hochdruckverdichters als Ursache ausgemacht und mehrere, bis zu 20 cm lange, Bruchstücke der Stufen acht bis zehn des Hochdruckverdichters sicher gestellt.



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