17.06.2009
FLUG REVUE

BEA Zwischenstand Untersuchung AF 447 Airbus AbsturzBEA infomiert zu Zwischenstand von Untersuchung nach AF447 Absturz

Die französische Unfalluntersuchungsbehörde BEA hat am Mittwoch über den Zwischenstand der Untersuchung nach dem Absturz des Air France Airbus A330 auf dem Flug AF 447 informiert. Zahlreiche Wrackteile und rund 50 Leichen sind inzwischen geborgen.

Nach Angaben der BEA ist das Meer im Suchgebiet zwischen 800 und 4600 Meter tief. Mit Spezialsonden wird nach den Signalgebern von Flugschreiber und Stimmenrekorder auf dem Meeresboden gesucht. Die Wrackteile haben sich durch die Strömung in den vergangenen 14 Tagen über ein riesiges Seegebiet verteilt.

Wie es zu dem Unglück kommen konnte, wird weiterhin untersucht: Nach Angaben der BEA vom Mittwoch flog der Airbus F-GZCP in einer Höhe von 35000 Fuß (10500 Meter). Auf den Funkfrequenzen der verschiedenen Flugkontrollstellen gingen keine Hinweise auf Probleme ein. Die letzte Positionsmeldung über das ACARS sei um 02.10 Uhr UTC erfolgt.

Zwischen 02.10 Uhr und 02.14 Uhr seien 24 ACARS Meldungen an die Technik gesandt worden, davon 14 zwischen 02.10 Uhr und 02.11 Uhr.

In der Untersuchung des Unglücks geht es auch um den Aspekt ob möglicherweise die Geschwindigkeitssonden (pitot Probes) falsche Informationen lieferten.

Der Airbus war am Pfingstmontag auf dem Flug von Rio nach Paris abgestürzt. An Bord waren 228 Passagiere und Besatzungsmitglieder.



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