10.10.2007
FLUG REVUE

10.10.2007 - Low Cost MonitorBilligfluglinien in Deutschland verzeichnen starkes Wachstum

Mehr als 21,8 Millionen Flugreisende nutzten im ersten Habjahr 2007 das Angebot einer Billigfluglinie.

Dies bedeutet ein Wachstum von mehr als 17 Prozent der so genannten Low Cost Carrier (LCC) gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bei einem Gesamtpassagieraufkommen von rund 85 Millionen Passagieren beträgt der Marktanteil des LCC-Segments mehr als 25 Prozent. Dies sind die neuesten Zahlen des "Low Cost Carrier-Monitors" 2/2007, den das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) heute veröffentlichte.

In Deutschland waren im Sommer 2007 insgesamt 23 Billigfluglinien tätig. Das Angebot der Low Cost Carrier umfasste insgesamt mehr als 5000 Flüge auf 568 unterschiedlichen Strecken. Dies bedeutet einen Zuwachs von 140 neuen Strecken seit Sommer 2006 und damit eine Steigerung von 33 Prozent. Der Streckenausbau bezieht sich hauptsächlich auf Mittel- und Osteuropa, sowie die klassischen mediterranen Urlaubsziele.

Der anhaltend starke Wettbewerb spiegelt sich in weiterhin fallenden Nettopreisen der bedeutendsten Billigfluglinien wieder. Die Preise liegen im Durchschnitt bei einfachen Flügen zwischen 24 Euro und 71 Euro.

Auf dem gesamteuropäischen Billigflug-Markt konnte Ryanair seine Marktführerschaft ausbauen. Mit mehr als 6300 Starts auf 876 Strecken verfügt diese Gesellschaft über das größte Angebot, vor Easyjet und Air Berlin Euro Shuttle




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