06.03.2014
FLUG REVUE

Ausbildungsabkommen erweitertBoeing trainiert 787-Piloten von Hainan Airlines

Die chinesische Fluggesellschaft Hainan Airlines hat mit Boeing ein fünfjähriges Ausbildungsabkommen für Dreamliner-Piloten abgeschlossen. Neben den Piloten der 737 und 767 werden danach künftig auch die 787-Piloten bei Hainan durch Boeing geschult.

Boeing_787-8_Hainan_Airlines

Die erste Boeing 787-8 für Hainan Airlines startet in Charleston zum Auslieferungsflug. Foto und Copyright: Boeing  

 

Das Training werde bei Boeing Flight Services, einer Tochter der Zivilflugzeugsparte von Boeing, in Singapur und Schanghai durchgefüht, teilte der Flugzeughersteller mit. Der neue Vertrag erweitere die bisherige Ausbildungskooperation bei der Schulung von 737NG- und 767-Piloten auf die Boeing 787. 

"Die Option, an Trainingszentren nahe unseres Hauptquartiers zu schulen und die Trainingsqualität gaben für uns den Ausschlag", sagte Kapitän Xing Tao, 787-Flottenchef bei Hainan Airlines. "Boeing hat ein einzigartiges Trainingswissen und bietet die gesamte Bandbreite der Lösungen an. Wenn ich zurückblicke, wie wir früher in Seattle und Kunming geschult haben, wird mir klar, wie sich die Branche und die Technologie verändert haben und wir wir gemeinsam eine großartige und dauerhafte Partnerschaft aufgebaut haben." Hainan Airlines ist nach Flottengröße mit 118 Boeing-Flugzeugen die viertgrößte Fluggesellschaft in China. Sie bedient 500 Linienrouten und zusätzliche Charterziele. Sie hat zehn Dreamliner bestellt, von denen sechs bereits im Dienst stehen.

Boeing sagt im aktuellen Branchenausblick einen Bedarf für 192399 neue Linienpiloten und 215300 neue Techniker im Bereich Asien-Pazifik bis zum Jahr 2032 voraus.



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