25.08.2009
FLUG REVUE

DC Aviation: Nachfrage im Geschäftsflugverkehr auf VorjahresniveauDC Aviation: Nachfrage im Business-Charter wieder auf Niveau vor der Wirtschaftskrise

Die Stuttgarter DC Aviation GmbH registriert wieder eine hohe Nachfrage nach Flügen mit Business-Jets. Das Angebot reicht vom Learjet bis zum Airbus A319.

DC Aviation Entwicklung 1

Blick in die Heimatbasis von DC Aviation. Foto und Copyright: DC Aviation  

 

DC Aviation führte im Juli dieses Jahres im Chartersegment wieder so viele Flüge wie im Vorjahresmonat durch. Dies teilte das Unternehmen heute mit. Die Anzahl der Flüge bewege sich wieder auf dem Niveau vor dem Beginn der Wirtschaftskrise. Alleine im Juli dieses Jahres habe die Anzahl der Charterflüge im Vergleich zum Vormonat um nahezu ein Drittel gesteigert werden können.

Steffen Fries, CEO von DC Aviation: „Die Business Aviation war eine der ersten Branchen, bei der sich die Finanz- und Wirtschaftskrise bemerkbar gemacht hat. Bereits im September 2008 haben wir weniger Flüge durchgeführt. Inzwischen gibt es eine positive Entwicklung. Seit einigen Wochen kehren unsere Kunden wieder zurück und nutzen die Möglichkeit, flexibel und Zeit sparend zu reisen. Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten ist es für Manager wichtig, vor Ort zu sein. Des Weiteren spielen sicherlich auch mögliche Unternehmensübernahmen eine Rolle, dass wieder mehr geflogen wird.“ Der Aufwärtstrend bei der Nachfrage nach Charterflügen habe sich bei DC Aviation seit März dieses Jahres abgezeichnet.

DC Aviation arbeitet mit einem dreiteiligen Geschäftsmodell. Neben dem Flugzeugmanagement, also dem Flugzeugbetrieb für einen privaten Flugzeugeigner, und der Flugzeugwartung bietet das Unternehmen auch Charterflüge an. Im Charterbetrieb kommen maßgeblich die Flugzeuge der Eigner zum Einsatz, wenn diese sie gerade nicht nutzen. DC Aviation stehen auf diese Weise rund 20 Businessjets für Charterflüge zur Verfügung.

Da sich Geschäftsleute ohne eigenen Jet zur Zeit nicht über langfristige Verträge oder 25-Stunden-Jetkarten an einen Businessjet-Anbieter binden wollten, habe DC Aviation ein spezielles Vielfliegerprogramm für Charterkunden entwickelt. Beim „DC Aviation Loyalty Club“ würden die Flüge günstiger, wenn ein Kunde öfter in Mitteleuropa fliege. Außerdem entfielen im ausgewiesenen europäischen „Loyalty-Gebiet“ die sonst üblichen Positionierungskosten.

Mit einer breit gefächerten Flotte vom Learjet 45XR für Kurzstrecken, über den Langstreckenjet Gulfstream 550 bis hin zum Airbus A319 Corporate Jet für bis zu 48 Personen könne der deutsche Marktführer seinen Charterkunden stets das passende Fluggerät für alle Strecken innerhalb Europas sowie auf Langstrecken wie Transatlantik, nach Afrika und Asien anbieten.

Das Unternehmen ging 2008 aus dem Zusammenschluss von Cirrus Aviation und DaimlerChrysler Aviation hervor Die junge Flotte hat ein Durchschnittsalter von unter 3 Jahren. Im August 2008 hat das Unternehmen als erster deutscher Anbieter von Privatjets das internationale „IATA Operational Safety Audit (IOSA)“-Zertifikat erhalten und wurde im Mai 2009 bereits rezertifiziert. Das IOSA-Zertifikat gilt in der Luftfahrt weltweit als Qualitätssiegel für Flugsicherheit und wird von der International Air Transport Association (IATA) im Rahmen eines Audits vergeben.




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