10.06.2009
FLUG REVUE

EASA Sicherheitsempfehlung nach Air France AbsturzEASA gibt nach Absturz im Atlantik Sicherheitsempfehlung an Airlines heraus

Die europäische Luftfahrtbehörde EASA hat nach dem Airbus-Absturz im Atlantik alle Betreiber von Verkehrsflugzeugen ermahnt, das Besatzungstraining für den Umgang mit gestörten Geschwindigkeitsanzeigen aufzufrischen.

In ihrer gestrigen Sicherheitsempfehlung 2009-17 empfiehlt die EASA allen Airlines dafür zu sorgen und zu prüfen, dass ihre Besatzungen

-gestörte Geschwindigkeitsanzeigen erkennen
-sofort angemessen darauf reagieren
-alle Verfahren für die sichere Flugfortsetzung und Landung beherrschen

Es handele sich lediglich um eine Empfehlung und nicht um eine rechtlich bindende Anweisung. Betroffen seien ausdrücklich sämtliche Zivilflugzeuge, nicht ein einzelner Hersteller oder Typ.

Die EASA wolle der laufenden Unfalluntersuchung von Flug AF 447 nicht vorgreifen. Sie schließe hier jedoch einen entscheidenden Unfallzusammenhang mit gestörten Geschwindigkeitsanzeigen nicht aus. Außerdem lägen ihr weitere Störungsmeldungen vor.

Störungen an den Drucksonden, die auch Staurohr oder Pitot-Rohr genannt werden, ließen sich im praktischen Flugbetrieb niemals ausschließen. Sie reichten von extremer Vereisung bis zur Wasseransaugung jenseits der für die Zulassung geforderten Umweltbedingungen. Deshalb sei eine sichere Beherrschung dieser Störungen durch die Besatzung nach den jeweiligen Betriebsvorschriften entscheidend.




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