08.05.2014
FLUG REVUE

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2013-2014Emirates-Gruppe meldet Milliardengewinn

Die Emirates Group aus Dubai hat in ihrem Ende März abgeschlossenen Geschäftsjahr 2013-2014 einen Gewinn in Höhe von 1,1 Milliarden Dollar verzeichnet und den Umsatz um 13 Prozent erhöht.

Airbus A380 Emirates air to air Foto Gousse Airbus

Bei Emirates erzielt der Airbus A380 weiterhin eine überdurchschittlich hohe Auslastung. Foto und Copyright: Airbus  

 

Nach dem am Donnerstag veröffentlichten Jahresbericht hat die Emirates Group im Geschäftsjahr 2013-2014 einen Gewinn von 4,1 Milliarden Dirham (umgerechnet 1,1 Milliarden Dollar) erwirtschaftet. Dies entspreche einem Zuwachs von 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr, so das Unternehmen. Der Umsatz der Unternehmensgruppe sei um 13 Prozent auf umgerechnet 23,9 Milliarden Dollar gestiegen. 

„Bereits zum 26. Mal in Folge schließen wir das Finanzjahr mit Gewinn ab, trotz Rekord-Steigerungen bei unserer Kapazität sowie signifikanten Investitionen innerhalb der gesamten Gruppe. Dies ist die Bestätigung für die Stärke unserer Marken und unserer Geschäftsgrundlagen“, sagte Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chairman und Chief Executive, Emirates Airline & Group. „Im Laufe des Finanzjahres hat die Emirates Group insgesamt mehr als sechs Milliarden Dollar investiert, die bisher höchste Summe innerhalb eines Geschäftsjahres. Wir sind uns bewusst, dass wir unseren Stakeholdern, Kunden, Partnern und Mitarbeitern anhaltend einen Mehrwert bieten müssen, um unser Geschäft nachhaltig und profitabel zu betreiben. Dafür benötigen wir effiziente neue Flugzeuge, hochwertige Produkte und Serviceleistungen sowie Einrichtungen auf dem neuesten Stand. Jeder Dirham, den wir investiert haben, wurde sorgfältig im Hinblick auf kurz- und langfristige Ziele betrachtet – sei es die Verbesserung unserer Fähigkeiten, die Optimierung unseres Produktes oder der Ausbau unserer Unternehmenspräsenz“, so Scheich Ahmed weiter.

Die Emirates Group hat die konzernweite Belegschaft um elf Prozent auf nunmehr über 75000 Mitarbeiter aus 160 Nationen erhöht. Der jährliche Umsatz pro Airline-Mitarbeiter stieg um vier Prozent auf 500000 Dollar. Ähnlich wie im vergangenen Finanzjahr hat die Emirates Group an die Investment Corporation of Dubai eine Dividende in Höhe von einer Milliarde Dirham (280 Millionen Dollar) ausgeschüttet. 

Die Fluggesellschaft Emirates erhöhte im abgelaufenen Geschäftsjahr ihre Kapazität um 5,9 Milliarden angebotene Tonnen-Kilometern (ATKM). Das ist der größte Kapazitätsausbau innerhalb eines Jahres seit Firmengründung. Die Gesamtkapazität im Passagier- und Frachtgeschäft betrug zum Ende des Finanzjahres 46,8 Milliarden ATKM. Die Fluggesellschaft verzeichnete mit über einer Million Blockstunden bei der Flottennutzung einen neuen Spitzenwert. Im Laufe des Finanzjahres wurden 24 neue Flugzeuge an Emirates ausgeliefert, darunter 16 Airbus A380, sechs Boeing 777-300ER sowie zwei Boeing 777-Vollfrachter. Die Flotte umfasste zum Stichtag 217 Großraumflugzeuge. Emirates ist weiterhin der weltweit größte Airbus A380- und Boeing 777-Betreiber. Emirates nahm neun neue Ziele in den Flugplan auf: Boston, Clark, Conakry, Tokio-Haneda, Kabul, Kiew, Sialkot, Stockholm sowie Taipeh. Zusätzlich wurde die Strecke zwischen Mailand und New York eröffnet.

Der Umsatz von Emirates stieg auf den Rekordwert von umgerechnet 22,5 Milliarden Dollar. Trotz weiterhin hoher Durchschnittskosten für Treibstoff waren die Ausgaben dafür im Vergleich zum Vorjahr ein wenig niedriger und trugen zum Gesamtergebnis von Emirates bei. Im Finanzjahr hat Emirates mit 8,4 Milliarden Dollar zehn Prozent mehr für Treibstoff ausgegeben als im Vorjahr. 

Der Airline gelang trotz des gestiegenen Wettbewerbsdrucks in allen Märkten ein Rekordgewinn von 887 Millionen Dollar. Dies entspricht einem Wachstum von 43 Prozent gegenüber dem Berichtszeitraum 2012-2013 sowie einer Umsatzrendite von 3,9 Prozent. Mit einem Rekordwert von 44,5 Millionen beförderten Passagieren und einem Anstieg von 13  Prozent verzeichnete Emirates einen Sitzladefaktor von 79,4 Prozent. Trotz eines Anstiegs der Sitzkapazitäten um 15 Prozent entspricht dies dem Vorjahreswert. Der Passagierertrag blieb mit 8,3 US-Cent pro Passagierkilometer auf Vorjahresniveau.

Der Sitzladefaktor beim Flaggschiff Airbus A380 lag sowohl in den Premiumklassen als auch in der Economy Class über dem Streckennetzdurchschnitt. Neu im Geschäftsjahr aufgenommene A380-Destinationen sind Barcelona, Brisbane, London-Gatwick, Los Angeles, Mauritius sowie Zürich, wodurch die Anzahl der A380-Ziele auf insgesamt 27 anstieg. Die Strecke von Los Angeles nach Dubai ist mit einer Flugzeit von 16 Stunden und 20 Minuten der weltweit längste A380-Flug.

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www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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