07.07.2009
FLUG REVUE

FAA gibt Sicherheitsempfehlung für brennende Laptop-Akkus an Bord heraus

Die Brandschutzabteilung der amerikanischen Luftfahrtbehörde warnt vor Selbstenzündungen und Explosionen von Batterien und Akkumulatoren elektronischer Geräte, die von Passagieren an Bord von Flugzeugen mitgeführt werden.

Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA hat in einer aktuellen SAFO-Sicherheitsempfehlung (Safety Alert for Operators 09013) Handlungsanweisungen für die Bekämpfung von Bränden elektronischer Geräte an Bord zusammengefasst. Demnach drohe bei Lithium-Batterien und wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Akkus tragbarer elektronischer Geräte ständig die Gefahr eine Überhitzung und Selbstentzündung, die in einer Kettenreaktion auch die benachbarten Batteriezellen erfassen könne. Die Brandgefahr entstehe vor allem durch Kurzschlüsse, Schnellentladungen und Überladungen.

Zum Löschen dieser Feuer empfiehlt die FAA ein Vorgehen in zwei Phasen: 1. Löschen des eigentlichen Brandes. 2. Kühlung der anderen Zellen.

Zur optimalen Brandbekämpfung sollten, laut FAA, nur Halon-, Halonersatzfeuerlöscher oder Wasser benutzt werden. Nach dem Löschen solle das elektronische Gerät mit möglichst viel Wasser oder anderen nichtalkoholischen Flüssigkeiten "abgeduscht" (FAA) und damit gekühlt werden.

Die FAA warnt vor dem Berühren oder Bewegen der brennenden Teile, bevor diese völlig gelöscht und vollständig abgekühlt seien. Außerdem sollten die brennenden Teile keinesfalls abgedeckt oder mit Eis gekühlt werden. Hier drohe eine Isolierung mit zunehmendem Hitzestau, der eine Explosion heraufbeschwöre. Passagiere sollen möglichst weit weg von brennenden Akkus platziert werden, da flüssiges Lithium herausspritzen könne.

 

 

 

 

 




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