19.08.2014
FLUG REVUE

Gefahr durch KampfhandlungenFAA sperrt Luftraum über Syrien

Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA hat amerikanisch registrierten Flugzeugen von US-Betreibern den Einflug nach und den Überflug von Syrien untersagt. Eine entsprechende NOTAM-Anweisung erging am Montag.

Tupolew_Tu-134_Syrianair_Flughafen_Damaskus_Vorfeld

Aus Sicherheitsgründen dürfen amerikanische Flugzeuge ab sofort in den syrischen Luftraum nicht mehr einfliegen und nicht mehr auf syrischen Flughäfen landen. Das Archivbild zeigt eine Tupolew Tu-134 am Flughafen von Damaskus. Foto und Copyright: Syrianair  

 

Die Beschränkung betreffe die gesamte Flugsicherungsregion Damaskus, teilte die FAA am Montag mit. Bisher hatte die Behörde vom Einflug nur "dringend" abgeraten. Die Verschärfung sei das Ergebnis einer neuen Gefährdungsanalyse, so die FAA. Die bewaffneten Extremisten in Syrien seien mit einer Vielzahl von Flugabwehrwaffen ausgerüstet, die der zivilen Luftfahrt gefährlich werden könnten. Außerdem bedrohten der andauernde Konflikt, die Kampfhandlungen und die labile Sicherheitslage die zivile Luftfahrt erheblich.

Praktisch gesehen habe es aber auch schon zuvor keine Nachfrage amerikanischer Betreiber mehr gegeben, in diesen Luftraum einzufliegen. Nur mit Sondergenehmigung oder, nach Entscheidung des Piloten in dringenden Notlagen, dürften US-Zivilflugzeuge jetzt noch in den syrischen Luftraum einfliegen. Nach dem überraschenden Abschuss von Flug MH17 aus voller Reiseflughöhe waren bereits die Lufträume über der Krim und über dem Nordirak gesperrt worden.

Mehr zum Thema:
www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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