14.04.2010
FLUG REVUE

Falscher Linienpilot kommt mit Geldstrafe davon

Ein 41 jähriger Schwede, der ohne gültige Lizenz 13 Jahre unfallfrei große Verkehrsflugzeuge geflogen hatte, ist von einem niederländischen Gericht in Haarlem zu lediglich 2000 Euro Geldstrafe verurteilt worden.

Der falsche Pilot war am 2. März in Amsterdam festgenommen worden, kurz bevor er mit einer Boeing 737 von Corendon Airlines mit 101 Passagieren nach Ankara starten wollte. Der Pilot flog seit 13 Jahren und verfügte statt des erforderlichen ATPL nur über einen abgelaufenen und verfälschten CPL, eine Berufspilotenlizenz für kleinere Flugzeuge. Er war trotz tausender Flugstunden niemals in Zwischenfälle verwickelt.

Das Gericht begnügte sich mit 2000 Euro Geldstrafe. Nach einem Bericht des Senders NBC seien Formfehler die Ursache für eine Ablehnung der von der Staatsanwaltschaft zuvor geforderten 90 Tage Haft und einer höheren Geldstrafe wegen Urkundenfälschung. Der Pilot, der bei mehreren europäischen Airlines gearbeitet hatte, begründete sein Handeln mit einer persönlichen finanziellen Notlage und familiären Problemen. Er wolle laut seiner Verteidigung nicht mehr fliegerisch arbeiten.




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