27.10.2010
FLUG REVUE

Fedex eröffnet neues Luftfrachtzentrum in KölnFedEx weiht neues Luftfrachtzentrum in Köln ein

Der amerikanische Paketfrachriese Federal Express hat am Mittwoch sein neues Frachtzentrum am Flughafen Köln Bonn offiziell eingeweiht.

Erste 777F für FedEx Express

Die erste Boeing 777F für FedEx Express hebt ab. © Boeing  

 

FedEx Express, Tochterunternehmen der FedEx Corp. und der Köln Bonn Airport haben heute das neue FedEx Umschlagzentrum für Zentral- und Osteuropa eingeweiht. Dies teilte die Flughafengesellschaft heute mit. Gerald P. Leary, President, FedEx Express Europa, Naher Osten, Indischer Subkontinent und Afrika, und Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, hätten die automatische Sortieranlage des Hubs symbolisch in Bewegung gesetzt.

In das neue Drehkreuz von FedEx hätten der Köln Bonn Airport und das weltweit größte Express-Transportunternehmen gemeinsam 140 Millionen Euro investiert. Die FedEx Belegschaft am Standort Köln/Bonn sei von rund 35 auf 450 Mitarbeiter gewachsen. Dabei habe FedEx mehr als 150 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Das Hub hatte Ende Juni den Betrieb aufgenommen. Zuvor betrieb FedEx sein Umschlagzentrum für Zentral- und Osteuropa in Frankfurt am Main.

Das neue Drehkreuz versetze FedEx in die Lage, in Deutschland und den angrenzenden Ländern weiter zu wachsen und den langfristigen Wachstumskurs in Osteuropa fortzusetzen. Hier bündele das Unternehmen Sendungen aus Zentral- und Osteuropa, die per Flugzeug und per Straßentransport ankämen, um sie anschließend schnell weiter zu transportieren zu Zielorten in Europa, in den USA und in Asien.

Das Drehkreuz in Köln ist eines der weltweit modernsten Umschlagzentren von FedEx. Seine automatische Sortieranlage kann bis zu 18000 Pakete und Dokumente in der Stunde verarbeiten. Auf dem Dach des Gebäudes steht die weltweit größte Solaranlage von FedEx Express und mit einer Fläche von 16000 Quadratmetern zugleich eine der größten Solar-Dach-Anlagen in Nordrhein-Westfalen. Die Produktion liegt bei rund 800000 Kilowattstunden im Jahr – diese Menge an Energie würde ausreichen, um etwa 230 Dreipersonen-Haushalte mit Strom zu versorgen.



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