02.04.2014
FLUG REVUE

Briten schicken Atom-U-BootFlug MH370: Unterwassersuche läuft an

Während Suchflugzeuge und Schiffe am Mittwoch durch schlechtes Wetter behindert werden, ist unter Wasser das britische Atom-U-Boot HMS Tirelesss eingetroffen, das mit seinen hochempfindlichen Sensoren beim Finden von Peilsignalen der Blackbox von Flug MH370 helfen soll.

Britisches_Atom-U-Boot_HMS_Tireless_Suche_nach_Flug_MH370

Das britische Atom-U-Boot HMS Tireless (Archivbild) beteiligt sich an der Suche nach Flug MH370 vor Australien. Foto und Copyright: MOD UK  

 

Das 85 Meter lange, nuklear angetriebene Jagd-U-Boot der Trafalgar-Klasse sei mit 130 Mann Besatzung im Suchgebiet eingetroffen, meldete die britische Royal Navy am Dienstag. HMS Tireless könne dank fortschrittlicher Unterwassersensoren bei der Suche nach Flug MH370 helfen. Getaucht ist das U-Boot 60 Stundenkilometer schnell. Es wird von schlechtem Wetter im Suchgebiet nicht behindert.

An der Wasseroberfläche meldeten die australischen Behörden dagegen für Mittwoch schlechte Suchbedingungen mit Regen, Gewittern und Seenebel. Dennoch beteiligten sich wieder zehn Flugzeuge und neun Schiffe an den Sucharbeiten. Das 221000 Quadratkilometer große, aktuelle Suchgebiet liegt 1504 Kilometer nordwestlich von Perth.

Am Mittwoch reist auch Malaysias Premierminister Najib Razak nach Australien, wo er Australiens Premierminister Tony Abbott und den für die Sucharbeiten vor der dortigen Küste zuständigen früheren Air Chief Marshal Angus Houston trifft. Der Polizeichef von Malaysia, Khalid Abu Bakar, hat unterdessen öffentlich erklärt, dass die ausführliche Untersuchung sämtlicher Flugzeugpassagiere auf die vier Verdachtsmomente Entführung, Sabotage, psychologische und persönliche Probleme keine heißen Spuren ergeben habe. Die Polizei spreche die Passagiere damit von jedem Verdacht frei, sagte der Polizeichef laut einer Meldung der britischen BBC.

www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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