06.07.2010
FLUG REVUE

DFS sucht LotsennachwuchsFlugsicherung sucht Nachwuchslotsen

Die Deutsche Flugsicherung sucht Bewerber für die Ausbildung zum Fluglotsen. Nach einem strengen Auswahlverfahren und einer anspruchsvollen Ausbildung winkt ein verantwortungsvoller und gut bezahlter Luftfahrtberuf im Schichtdienst.

DFS_Kontrollstreifen Bild (Standa

Auf Kontrollstreifen werden die Daten der Flüge erfasst. (C) DFS Photo  

 

Die Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) wolle im Jahr 2011 rund 150 Fluglotsen ausbilden, teilte die DFS heute mit. Auch für den aktuellen Ausbildungsbeginn 2010 seien noch einige Ausbildungsplätze frei. Wer die Allgemeine Hochschulreife besitze, nicht älter als 24 Jahre sei und über gute Englischkenntnisse verfüge, könne sich jederzeit bei der DFS bewerben.

Als Fluglotse der deutschen Flugsicherung arbeite man entweder in einem Tower der 16 internationalen Verkehrsflughäfen oder in einer der vier Radarkontrollzentralen. Der Towerlotse erteile den rollenden, startenden und landenden Flugzeugen die entsprechenden Freigaben und Anweisungen und habe direkten Sichtkontakt zu den Flugzeugen.

Nach dem Start übernähmen die Centerlotsen in einer Radarzentrale die Kontrolle. Mit Hilfe moderner Radarsysteme kontrollierten sie die Flugbewegungen. So würden die Flugzeuge sicher durch den Luftraum geleitet bis sie kurz vor der Landung wieder an einen Towerlotsen übergeben würden.

Alle Bewerber durchliefen ein mehrstufiges Auswahlverfahren. Wer die Bereitschaft zur Schichtarbeit mitbringe und ortsungebunden sei, den erwartet ein verantwortungsvoller, aber interessanter und sicherer Beruf, der zudem auch noch gut bezahlt sei.

Bereits während der grundlegenden Ausbildung an der Flugsicherungsakademie in Langen zahle die DFS eine Ausbildungsvergütung von zirka 800 Euro. Im Laufe des Lizenzerwerbs betrage die monatliche Vergütung 2900 bis 4100 Euro. Nach dem Beginn der eigenverantwortlichen Tätigkeit verdiene ein Fluglotse – je nach Einsatzbereich und -ort – derzeit zwischen 68000 und 95000 Euro im Jahr. Schicht- und Feiertagsarbeit würden extra vergütet. Das Fluglotsengehalt werde entsprechend der tariflichen Entwicklung angepasst.




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