16.10.2008
FLUG REVUE

16.10.2008 - Yeti Airlines IdentifizieruFlugzeugabsturz in Nepal: BKA-Spezialisten beenden Einsatz

16. Oktober 2008 - Spezialisten des deutschen Bundeskriminalamtes (BKA) haben ihre Arbeit in Nepal nach dem Flugzeugabsturz vom 08. Oktober beendet und 12 deutsche sowie zwei australische Staatsangehörige als Opfer des Unglücks identifiziert. Das teilte das BKA heute mit.

Am 8. Oktober war eine Twin Otter der Gesellschaft Yeti Airlines beim Anflug auf den Gebirgsflugplatz Lukla abgestürzt. Dabei starben 18 der 19 Insassen der Maschine. Neben den 12 deutschen und zwei australischen Staatsangehörigen kamen vier Nepalesen ums Leben. Der nepalesische Pilot der Maschine überlebte das Unglück.

Die deutschen Opfer stammen aus Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Ein Team der Identifizierungskommission (IDKO) - bestehend aus BKA-Mitarbeitern, je einem Rechts- und Zahnmediziner sowie einem Arzt der Bundespolizei - war zur Unterstützung auf Anforderung der nepalesischen Behörden nach Nepal entsandt worden.

Die Identifizierungskommission wurde 1972 gegründet und besteht derzeit aus ca. 120 aktiven Mitgliedern aus dem BKA, die im Einsatzfall aus ihren eigentlichen Arbeitsbereichen herausgelöst werden können und auf freiwilliger Basis in der IDKO mitarbeiten. Darüber hinaus wird im Einsatzfall auf einen Pool von externen Spezialisten (Rechtsmediziner, Zahnärzte, Psychosoziale Fachkräfte) zurückgegriffen. Die IDKO kann im In- und Ausland zur Identifizierung von Katastrophenopfern eingesetzt werden. Seit ihrer Gründung hat die Kommission in 27 größeren Einsätzen mehr als 1800 Opfer identifiziert.




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