27.02.2015
Erschienen in: 02/ 2015 FLUG REVUE

Neue Flotte für SwissHelvetic Airways setzt auf Embraer

Die Schweizer Fluglinie Helvetic Airways ersetzt ihre Fokker 100 langfristig durch die Embraer E190. Ausschlaggebend war der Wetlease-Auftrag von Swiss aufgrund der verzögerten Auslieferung der Bombardier CSeries.

embraer-190-helvetic airways

Embraer E190 in den Farben von Helvetic Airways. Foto und Copyright: Helvetic Airways  

 

IN DIESEM ARTIKEL

Des einen Freud ist des anderen Leid: Swiss International Air Lines wartet weiter auf die Auslieferung der Bombardier CSeries als Ersatz für die in die Jahre gekommenen Avro RJ100. Aufgrund der Verzögerung wäre eine teure C-Check-Instandsetzung der „Jumbolinos“ nötig gewesen. Schließlich setzten die Eidgenossen auf einen Ausbau der Zusammenarbeit mit der in Zürich beheimateten Helvetic Airways. Zusätzlich zu den vier bereits im Wetlease geflogenen Fokker 100 wird Helvetic vier Embraer 190 für Swiss betreiben. Damit ist ein wichtiger Entscheid für die Zukunft von Helvetic gefallen. „Wir sind seit mehreren Jahren dabei, ein Nachfolgeprodukt für die Fokker zu evaluieren. Helvetic Airways bleibt ganz klar im Flugzeugsegment um die 100 Sitze. Hier macht die Embraer-Familie am meisten Sinn“, sagt Tobias Pogorevc, Chief Financial Officer von Helvetic. Passenderweise wollte sich die zur airberlin-Gruppe gehörende NIKI von ihren sieben Embraer E190 trennen, um sie durch größere Airbus-Muster zu ersetzen. Obwohl Helvetic nur vier Jets brauchte, schlug man zu. „Auf dem Markt waren auch kleinere Pakete verfügbar, die aber verschiedenen Kabinen-konfigurationen entsprachen. Die sieben Embraers von NIKI besitzen einen einheitlichen Standard, was einen flexiblen Einsatz und Synergien verspricht“, erklärt der Finanzchef.

Das erste Exemplar der von AirFleet Capital geleasten Maschinen sollte noch im Dezember 2014 zur Flotte stoßen. Bis zum Sommer folgen dann die restlichen E190 im Monatsrhythmus. Die Besatzungen der ersten vier Embraers bestehen aus Swiss-Piloten und Helvetic-Kabinenpersonal. Anders wäre die rasche Indienststellung wohl nicht möglich gewesen. Die restlichen drei E190 will Helvetic mit eigenem Personal auf Charterstrecken vor allem ab Bern einsetzen und stellt entsprechende Mitarbeiter ein.


WEITER ZU SEITE 2: Fokker 100 fliegt zunächst weiter

1 | 2 |     


Weitere interessante Inhalte
Portugiesische Airline wächst TAP Portugal fliegt neue Ziele an

08.12.2016 - Die portugiesische Fluggesellschaft TAP nimmt in den Sommerflugplan sechs neue Destinationen auf und baut bestehende Verbindungen aus. … weiter

Bombardier CSeries CS100 und CS300 erhalten gleiche Typenberechtigung

25.11.2016 - Für die beiden Kurz- und Mittelstreckenjets des kanadischen Flugzeugherstellers gilt die gleiche Typenberechtigung. Für Betreiber bringt das Vorteile. … weiter

Embraers neue Flugzeuggeneration E190-E2 wird auf Blitzschlag getestet

18.11.2016 - Der vierte Prototyp des überarbeiteten brasilianischen Regionaljets durchläuft derzeit in Sao José dos Campos Tests, mit denen Blitzschläge simuliert werden. … weiter

Vom Pendler zum Hundertsitzer Top 10: Die meistgebauten Regionalflugzeuge

17.11.2016 - Ohne sie geht nichts: Regionalflugzeuge sind nach wie vor ein unverzichtbarer Teil des Luftverkehrs. Die Palette beginnt bei den traditionellen 19-Sitzern und endet mit den aktuellsten Mustern in … weiter

Neuer Bombardier-Zweistrahler CS300 ab Mitte Dezember im Liniendienst bei airBaltic

15.11.2016 - In wenigen Wochen übergibt Bombardier die erste große CSeries an airBaltic. Der Termin und das Ziel des ersten Linienflugs stehen auch schon fest. … weiter


  • Hersteller

    Lade...

  • Typ

    Bitte Hersteller auswählen!

FLUG REVUE 12/2016

FLUG REVUE
12/2016
07.11.2016

Abonnements
Digitalabo
E-Paper
Heft-Archiv
Einzelheft bestellen


- Neue Junkers F 13 fliegt
- Dreiteilung airberlin
- Flughafen Lyon
- Erprobung Pilatus PC-24
- Wonsan Air Festival
- Brennstoffzellen im Alltagstest
- Extra Raumfahrt

aerokurier iPad-App