30.09.2014
FLUG REVUE

Chartereinsatz mit Boeing 747Hilfsflug in Ebola-Gebiete

Die US-Hilfsorganisation Direct Relief hat auf dem Luftweg fast 100 Tonnen Hilfsgüter in die von Ebola betroffenen Länder Liberia und Sierra Leone transportiert. Der Charterflug einer Boeing 747-200 wurde von Air Charter Service organisiert.

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Thomas Tighe, CEO der Hilfsorganisation Direct Relief, die Air Charter Service mit dem Transport von fast 100 Tonnen Hilfsgütern nach Liberia und Sierra Leone beauftragte. Foto und Copyright: Air Charter Service  

 

Der Charterflug, der dringend benötigte medizinische Güter lieferte, startete vom John F. Kennedy Airport in New York nach Freetown, Hauptstadt von Sierra Leone, und Monrovia, Hauptstadt von Liberia. An Bord der Maschine vom Typ Boeing 747-200 befanden sich insgesamt 9,8 Millionen Tagesdosen an Medikamenten sowie genügend fertige Rehydratationslösung, um zwei Ebola-Krankenstationen ein ganzes Jahr lang versorgen zu können. Auch ein Jahresvorrat an Anzügen, Masken und Handschuhen für etwa 280 medizinische Kräfte vor Ort gehörte zum Umfang der Lieferung. Der Flug gilt als bislang größter Hilfstransport aus den USA in die von dem Virus betroffenen Gebiete und wurde von Air Charter Service (ACS) organisiert.

Richard Thompson, Executive Vice President Cargo bei ACS, sagte: „Kommerzielle Fracht- oder Passagierflüge in die Region finden so gut wie nicht mehr statt. Deswegen sind wir stolz, dass wir Direct Relief bei der Suche nach einer Transportlösung helfen konnten, um die so dringend benötigten Güter nach Westafrika zu liefern. Die organisatorischen Herausforderungen des Charterfluges waren immens. Aber dank der richtigen Kontakte vor Ort und der Erfahrung in der Beschaffung der notwendigen Genehmigungen ist es uns letztlich gelungen, dem Kunden Wege zu eröffnen, um den Menschen in Westafrika helfen zu können.“ Thomas Tighe, CEO bei Direct Relief, sagte vor Journalisten sowie Vertretern aus Liberia, Sierra Leone und der Clinton Foundation: „Wir müssen alles in unserer Macht stehende tun, um die dramatische Situation, die seit dem Ebola-Ausbruch vorherrscht, zu stoppen und den Ländern dabei helfen, eine weitere Verschlechterung der Lage zu verhindern.“

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flugrevue.de/Patrick Hoeveler


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