25.04.2014
FLUG REVUE

Four Seasons JetHotelkette plant Luxus-Flugreisen

Die Hotelkette Four Seasons will ab 2015 mit einer umgebauten Boeing 757 luxuriöse Weltreisen anbieten. Dabei können jeweils 52 Gäste für sechsstellige Dollar-Beträge mitreisen.

Boeing_757_Four_Seasons_Jet

Für Luxus-Gruppenreisen wird die Hotelkette Four Seasons ab 2015 ein mit VIP-Kabine umgebautes Flugzeug in eigenen Farben betreiben. An Bord der Boeing 757 werden jeweils nur 52 Passagiere befördert. Foto und Copyright: Four Seasons  

 

Der in den Farben der Fünf-Sterne-Hotelkette lackierte Four Seasons Jet sei der erste Privatjet der Hotelindustrie, teilte Four Seasons mit. Die umgebaute Boeing 757 werde ab Februar 2015 den Dienst aufnehmen und, statt vorher 233 Passagieren, nur noch jeweils 52 Passagiere befördern. Diese finden auf eigens eingebauten flachen Schlafsesseln (Anordnung 2+2) Platz. Den Kabinenservice übernehmen Hotelangestellte, auch Köche fliegen an Bord mit. Selbst die Waschräume werden auf Luxusniveau gebracht.

Die mehrtägigen, maßgeschneiderten Luxusreisen, etwa zu den Themen Architektur oder Kunst, nutzen jeweils eines der 92 Hotels der Gruppe zum Übernachten am Boden. An Bord gibt es eine ständige Internetverbindung. Das Unternehmen hatte schon 2012 Luxusreisen mit gecharterten Flugzeugen zu seinen Hotelstandorten durchgeführt. Das Flugzeug unter eigener Marke soll nun dem Komfort eines Privatjets nahe kommen.

24-tägige Weltreisen mit Unterkunft, Verpflegung und vollem Programm kosten ab 119000 Dollar, bei Buchung als Einzelperson 130000 Dollar. Das von Four Seasons über TAG Aviation geleaste Flugzeug wird von TCS Expeditions betrieben und außerdem für private Anlässe ab etwa 110000 Dollar pro Tag verchartert. Four Seasons gehört der Kingdom Hotels International, Bill Gates Cascade Investment und der Triples Holding.

In Deutschland hat seit Jahren der Reisekonzern TUI ein ähnliches Programm mit einer Boeing 737-700 in Luxuskonfiguration im Angebot. Die in Hapag-Lloyd-Farben lackierte "Albert Ballin" ist bei sogenannten "Kreuzflügen" mit nur 40 Passagieren weltweit im Einsatz.

Mehr zum Thema:
www.flugrevue.de/Sebastian Steinke



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