18.01.2017
FLUG REVUE

Weitergehende Zusammenarbeit geplantIran Air: Codeshare mit Lufthansa

Als erste westliche Airline seit dem politischen Tauwetter mit dem Iran hat die Deutsche Lufthansa eine neue Codeshare-Vereinbarung mit Iran Air geschlossen.

Airbus A300B Iran Air Frankfurt Lufthansa

Iran Air und Lufthansa arbeiten künftig enger zusammen. Hier wird ein Airbus A300B der Iraner in Frankfurt am Main abgefertigt. Foto und Copyright: Iran Air  

 

Das "unilaterale Codeshare-Abkommen" gelte zunächst nur auf den Verbindungen von Teheran nach Frankfurt und von Teheran nach München und zurück, bestätigte Lufthansa-Sprecher Thomas Jachnow auf Anfrage der FLUG REVUE. Damit können Passagiere von Iran Air ab Februar auf Wunsch auch Flüge von Lufthansa auf diesen Routen benutzen. Bei Lufthansa buchende Fluggäste säßen dagegen immer an Bord eines Lufthansa-Flugzeugs, so Jachnow.

Airbus A321-211 Iran Air Auslieferungszentrum Toulouse

Die Verkaufsverhandlungen mit Iran Air hatte Airbus erst zwischen Weihnachten und Neujahr besiegelt. Am Donnerstagmorgen konnte die erste A321 aus Toulouse nach Teheran starten. Foto und Copyright: FR Steinke  

 

Lufthansa bestätigte außerdem Gespräche ihres Top-Managements in Teheran, die weitergehende Kopperationsprojekte zum Ziel hätten. Auch die jetzt begonnene Codeshare-Zusammenarbeit könne einmal in einem umfangreicheren, klassischen Codeshare-Abkommen gipfeln.

Airbus A321 Iran Air Kabine

Die Kabine ist bei Iran Air mit IFE-Bildschirmen an jedem Platz komfortabel ausgestattet. Foto und Copyright: A. Doumenjou/Airbus  

 

www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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