10.03.2010
FLUG REVUE

ITB Qatar AirwaysITB 2010: Qatar Airways fliegt auch nach Südamerika

Qatar Airways wird Verbindungen nach Brasilien und Argentinien aufnehmen und damit ihr Streckennetz auf den südamerikanischen Kontinent erweitern. Das kündigte die Gesellschaft auf der ITB in Berlin an.

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Airbus A340-600 von Qatar Airways (C) QR Photo  

 

Mit São Paulo in Brasilien und der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires nimmt Fluggesellschaft noch 2010 die beiden größten Metropolen in Südamerika in ihr Streckennetz auf. Qatar Airways hat für dieses Jahr bereits den Start fünf neuer Ziele angekündigt – die beiden neuen Direktziele ab Doha, dem Drehkreuz der Airline, ergänzen die Pläne des Unternehmens.

Bereits im vergangenen Monat hatte Qatar Airways die Verbindung in die südindische Stadt Bengaluru (das frühere Bangalore) aufgenommen. Der Erstflug nach Kopenhagen ist für den 30. März 2010 geplant, Ankara kommt am 5. April zum Streckennetz hinzu, Tokio am 26. April, und die regelmäßige Bedienung der nordspanischen Stadt Barcelona ist vom 7. Juni an geplant. Die Starttermine für die Ziele Buenos Aires und São Paulo werden später veröffentlicht.

Zusätzlich zu den neuen Zielen wird Qatar Airways die Kapazität zu bestehenden Destinationen erweitern. Dafür werden mit Beginn des Sommerflugplans 2010 am 28. März auf zahlreichen internationalen Strecken teils Flugfrequenzen aufgestockt, teils größere Flugzeuge eingesetzt. Davon profitieren die Strecken nach Genf, Stockholm, Colombo, Goa, Chennai, Amritsar, Kathmandu, auf die Malediven, die Seychellen, nach Luxor, Schanghai und Guangzhou.

Auf ausgewählten Strecken und auf den beiden neuen Südamerika-Verbindungen werden Boeing 777 eingesetzt – in der Flotte der Airline sind derzeit 16 Jets dieses Typs im Einsatz.

„Dies sind aufregende Zeiten für Qatar Airways, und wir freuen uns auf die weitere Expansion unserer Fluggesellschaft. Wir folgen damit unserer Strategie, ein globales Angebot in alle Teile dieser Welt zu entwickeln“, erklärte Akbar Al Baker während einer Pressekonferenz im Rahmen der Berliner Messe.

Der CEO weiter: „Die Südamerika-Ziele zeigen deutlich, dass Doha eine perfekte geografische Lage hat, um auch weit entfernte Punkte auf der Erde durch Nonstop-Flüge mit unserem Drehkreuz in Doha zu verbinden. Mit den beiden neuen Zielen in Brasilien und Argentinien können wir jetzt mit Recht sagen, eine global agierende Fluggesellschaft zu sein, die alle Teile der Welt verbindet. Dies haben wir in nur 13 Jahren seit unserem Start als kleine regionale Fluggesellschaft erreicht.“

„Vor einem Jahr konnte ich Ihnen an dieser Stelle berichten, dass wir eine Flotte von 68 Flugzeugen betreiben. Inzwischen verfügt Qatar Airways über 81 Jets – und alleine in den vergangenen drei Monaten haben wir neun nagelneue Mittel- und Langstreckenflugzeuge der beiden Hersteller Airbus und Boeing übernommen, mit denen wir unsere Expansionstätigkeit vorantreiben können“, so Al Baker weiter. „Auch in Zukunft werden wir im Schnitt mehr als ein Flugzeug pro Monat ausgeliefert bekommen. Dies gibt uns die Möglichkeit, interessante neue Destinationen auszuwählen und unser bestehendes Netz kontinuierlich weiterzuentwickeln.“

Am 30. März 2010 nimmt Qatar Airways als nächstes eine Nonstop-Verbindung von Doha in die dänische Hauptstadt Kopenhagen auf.

Am 26. April wird die Fluggesellschaft im Land der aufgehenden Sonne ihr Streckennetz mit täglichen Flügen in die japanische Hauptstadt Tokio ausdehnen. Die Flüge werden zunächst von Doha über Osaka geführt und bedeuten eine signifikante Steigerung der Kapazitäten im japanischen Markt. Dafür wird Seoul, das bisher über Osaka mit Doha verbunden ist, mit Start am 28. März einen eigenen Nonstop-Flug ab Doha bekommen.

Am 7. Juni schließlich wird Qatar Airways das europäische Netzwerk weiter ausbauen und den Service zwischen Doha und der Hafenstadt Barcelona am Mittelmeer beginnen – nach Madrid wird dies die zweite Destination in Spanien.

„Qatar Airways setzt ihre nachdrückliche Expansion unbeeindruckt von der derzeitigen globalen Wirtschaftskrise fort“, ist das Signal von Akbar Al Baker zur ITB. „Wir werden auch weiterhin weltweit neue Potenziale aufspüren, um das Reisen zu verbessern. Als Netzwerkfluggesellschaft sind wir nicht auf Verkehrsströme nur aus einer spezifischen Region angewiesen. Wir sind daher weitgehend immun gegen die aktuelle wirtschaftliche Situation, in der weltweit einige Märkte wegbrechen.“



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