27.05.2010
FLUG REVUE

Thema Air France Absturz Airbus A330 F-GZCP AF 447Jahrestag des Air France AF 447 Absturzes

In der Nacht zum 1. Juni 2009 stürzt ein Airbus A330-200 (F-GZCP) der Air France beim Flug AF 447 von Rio de Janeiro nach Paris in den Südatlantik. 228 Menschen sterben. Ein Jahr nach dem Unglück sind noch viele Fragen offen.

Trotz intensiver Suche mit Tauchrobotern auf dem Meeresgrund sind die Flugschreiber des Air France Airbus A330 noch nicht entdeckt. So müssen sich die Experten der französischen Unfalluntersuchungsbehörde BEA auf die Analyse von Wrackteilen und Datenaustausch stützen.

Am Abend des 31. Mai sieht zunächst noch alles nach einem Routineflug aus. Der Airbus A330-200 startet in Rio de Janeiro mit Ziel Paris Charles de Gaulle. Im Cockpit ist eine dreiköpfige Besatzung.

Über dem Südatlantik stürzt das Flugzeug ab. Sofort beginnt eine intensive Suche von brasilianischer und afrikanischer Seite. Flugzeuge und Schiffe machen sich in das Seegebiet auf. Wenige Tage später sind die ersten Wrackteile entdeckt.

In den kommenden Wochen bergen die Spezialisten zahlreiche Trümmerstücke von der Oberfläche und mehrere Dutzend Leichen. In einem Hangar in Toulouse werden die Wrackteile in den kommenden Monaten analysiert. Bis ins Frühjhr 2010 hinein wird auch auf dem Meeresboden nach größeren Wrackteilen und den Flugschreibern gesucht, bislang ohne Ergebnis.

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HS



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