16.02.2011
aero.de

Kapitän: A380 flog trotz schwerster Schäden absolut sicher

Der Kapitän des Qantas-Flugs QF32 sprach in einem Fernsehinterview über die Notlandung. Er lobte die Robustheit des Airbus A380.

Flugkapitän Richard de Crespigny und seine Mannschaft bewahrten am 4. November 2010 die 440 Passagiere und 29 Crewmitglieder von Qantas Flug QF32 vor der Katastrophe. Nach der Explosion des Triebwerks #2 ihres Airbus A380 arbeitete die Cockpitcrew mehr als 60 Fehlermeldungen ab und kehrte zu einer sicheren Landung zum Flughafen Singapur-Changi zurück. Trotz des verheerenden Schadenbilds sei die A380 stabil geflogen, sagte de Crespigny jetzt in einem Fernsehinterview.

"Die Tragfläche war mehrfach durchschlagen und an allen Systemen war erheblicher Schaden entstanden", sagte de Crespigny dem australischen Sender "nineMSN". "Kein Flugzeug wurde je für das Schadensbild ausgelegt, dem dieses Flugzeug ausgesetzt war." Dennoch habe sich der Airbus hervorragend kontrollieren lassen und eine stabile Systemleistung wieder hergestellt. Die A380 sei "absolut sicher" und "unzerstörbar", unterstrich de Crespigny sein Vertrauen in das Flugzeug.

Kapitän de Crespigny fliegt seit mehr als 25 Jahren für Qantas. Die fliegerische Leistung der Crew wurde bereits mit dem Eröffnungsbericht der australischen Ermittlungsbehörde ATSB hervorgehoben. "Der Airbus wäre ohne das fokussierte Handeln der Piloten nicht wieder sicher in Singapur gelandet", sagte ATSB-Direktor Martin Dolan.

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aero.de / Dennis Dahlenburg


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