10.11.2016
FLUG REVUE

Schutz für kostbare Passagier-ElektronikLufthansa bietet Geräteschutz-Versicherung an

Fluggäste führen immer mehr wertvolle, elektronische Geräte auf ihren Reisen mit. Um diese gegen Diebstahl oder Beschädigung zu schützen, bietet Lufthansa künftig eine spezielle Versicherung an.

Lufthansa Passagiere mit elektronischen Geräten an Bord

Lufthansa-Fluggäste können ihre elektronischen Geräte künftig gezielt gegen Diebstahl und Schäden versichern. Foto und Copyright: Lufthansa  

 

Die neue Geräteschutzversicherung für Lufthansa-Fluggäste mit dem Namen "Device Protection" erstatte Besitzern elektronischer Geräte bei Schäden oder Diebstahl auf Flugreisen bis zu 3000 Euro, teilte Lufthansa mit. Lufthansa biete ihren Passagieren ab sofort diese Geräteschutzversicherung speziell für Flugreisen an.

Mit der Versicherung können Fluggäste zukünftig beispielsweise Tablets und mobile Telefone unter anderem gegen Glasbruch- oder Flüssigkeitsschäden versichern. Auch bei Schäden durch Sand oder Sonnenmilch sowie bei Feuer-, Kurzschluss und Überhitzungsschäden greift die Geräteschutzversicherung in Zusammenarbeit mit dem Versicherer Ergo Direkt.

Mit rund 40 Euro für Einzelpersonen beziehungsweise rund 50 Euro für Familien gewährleistet die Versicherung einen Schutz an maximal 42 Urlaubstagen pro Reise für beliebig viele Reisen pro Jahr. Der Vertrag endet nach einem Jahr automatisch, ohne Kündigung. Fluggäste können die Versicherung bis zum Tag des Abflugs abschließen. Der Schutz beginnt mit dem Betreten des Flugzeugs am Heimatflughafen und endet mit dem Ausstieg. Versichert sind alle mitgeführten elektronischen Geräte. Diese müssen nicht einzeln registriert werden, was den Abschluss der Versicherung für Kunden erleichtert.

Die Reparaturkosten im Schadensfall decken im ersten Gerätejahr 100 Prozent des Kaufpreises, bis zu einer Höhe von 3000 Euro. Im zweiten Gerätejahr werden 80 Prozent, im dritten und vierten 60 Prozent sowie im fünften Gerätejahr noch 40 Prozent des Kaufpreises erstattet.

www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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