16.04.2013
FLUG REVUE

Lufthansa - Tarifverhandlungen gehen in die dritte Runde

Die Tarifverhandlungen für rund 33.000 Lufthansa-Beschäftigte am Boden sowie bei Lufthansa-Systems, der Lufthansa Service Group (LSG), der Lufthansa Technik, Lufthansa Cargo und ver.di-Mitglieder in der Kabine gehen am Mittwoch, dem 17. April in die dritte Runde.

Lufthansa Bodenpersonal

Lufthansa Bodenpersonal. Foto und Copyright: Lufthansa  

 

Die zweite Verhandlungsrunde zwischen der Lufthansa und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) war am 22. März ergebnislos vertagt worden. Trotz langer Verhandlungen hatte es kein Angebot der Arbeitgeber und keine Annäherung gegeben.

“Wir fordern, dass die Arbeitgeber jetzt ein verhandlungsfähiges Angebot zu Gehalt und Beschäftigungssicherung vorlegen, so wie sie es bereits angekündigt haben“, betont ver.di-Bundesvorstandsmitglied und Verhandlungsführerin Christine Behle. Die Arbeitgeber müssten zudem ihren Forderungskatalog zurückziehen.

Die Beschäftigten würden für ihre gute und engagierte Arbeit bei der Qualitäts-Airline eine angemessene Erhöhung der Gehälter und eine langfristige Beschäftigungssicherheit erwarten. Sie hätten keinerlei Verständnis für eine Verweigerungshaltung der Arbeitgeber, das hätten sie in einem Warnstreik am 21. März deutlich gemacht.

Aus Rücksicht auf die Passagiere habe ver.di in den Osterferien nicht zu Streiks bei Lufthansa aufgerufen. „Die Arbeitgeber haben es in der Hand, die Situation zu entschärfen und in der dritten Runde mit einem verhandlungsfähigen Angebot die Weichen für eine Lösung zu stellen“, betonte Christine Behle. Diese Zusage hätten die Arbeitgeber gemacht, ver.di und die Beschäftigten nähmen sie jetzt beim Wort.

ver.di fordert für die Beschäftigten bei der Lufthansa 5,2 Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Zudem sollen Verbesserungen für die Auszubildenden im Konzern erreicht werden. Hohe Priorität hat die Forderung der Gewerkschaft nach Beschäftigungssicherung.



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