01.10.2015
FLUG REVUE

Einigung bis Ende NovemberLufthansa und Verdi wollen Tarifabschluss für Bodenmitarbeiter erreichen

Lufthansa bietet eine Einmalzahlung von 1200 Euro für 2015 an. Darüber hinaus steigen die Tarifpartner in Verhandlungen zur betrieblichen Altersversorgung ein. Über die Vergütungsentwicklung ab 2016 wird noch verhandelt

LH Station Crew

Lufthansa und Verdi streben an, bis Ende November für rund 30.000 Bodenmitarbeiter des Konzerns in Deutschland einen Tarifabschluss zu erreichen. © FRA  

 

Lufthansa und Verdi streben an, bis Ende November für rund 30.000 Bodenmitarbeiter des Konzerns in Deutschland einen Tarifabschluss zu erreichen. Für das Jahr 2015 hat Lufthansa eine Einmalzahlung in Höhe von 1200 Euro für alle von den aktuellen Tarifverhandlungen umfassten Bodenmitarbeiter des Konzerns und 300 Euro für alle Auszubildenden angeboten. Für Teilzeitmitarbeiter soll eine anteilige Auszahlung erfolgen. „Mit der Einmalzahlung wollen wir unsere Mitarbeiter an dem guten Ergebnis beteiligen, das wir für 2015 erwarten. Dieses gute Konzernergebnis darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir in allen Geschäftsfeldern strukturelle Kostendisziplin benötigen, um unsere langfristige Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen“, betont Dr. Bettina Volkens, Vorstand Personal und Recht der Deutschen Lufthansa AG.

Die Tarifpartner werden auch darüber verhandeln, wie die betriebliche Altersversorgung zukunftsfähig gestaltet werden kann. „Wir sind froh, dass Verdi Verhandlungen zur Altersversorgung mit uns aufnimmt. Dieses Thema ist äußerst wichtig für die Zukunftsfähigkeit unseres Konzerns“, sagt Volkens. „Auf dieser Basis sehen wir auch Spielräume, um nun in Verhandlungen über die Vergütungsentwicklung ab 2016 einzusteigen“, so Volkens weiter.

Auch über Übernahmeregelungen für Auszubildende verhandeln die Tarifpartner. „Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Verdi in einer konstruktiven Tarifrunde einen zügigen Abschluss zu erreichen. Dies wäre ein wichtiges Signal für unsere Kunden, unsere Aktionäre und unsere Mitarbeiter“, so Volkens.

flugrevue.de/Matthias Gründer


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