01.06.2011
FLUG REVUE

Deutsche Airline FLYNEXT nimmt den Betrieb aufNeue Fluggesellschaft FLYNEXT nimmt den Betrieb auf

Die neu gegründete deutsche Fluggesellschaft "FLYNEXT Luftverkehrs GmbH" mit Sitz in Schwabach nimmt am Mittwoch ihren Flugbetrieb auf und fliegt mit einem Airbus A319 im Auftrag von Germania von Berlin-Tegel nach Kos. Das Unternehmen FLYNEXT gehört zur INTRO Aviation GmbH des Unternehmers Hans Rudolf Wöhrl.

 

Unter der Flugnummer ST1492 führe der Erstflug von Berlin-Tegel nach Kos, teilte FLYNEXT am Mittwoch mit. Er markiere den erfolgreichen Abschluss eines für die Luftfahrtbranche außergewöhnlich kurzen Gründungs- und Genehmigungsprozesses in nur fünf Monaten. FLYNEXT werde in diesem Sommer zwei Airbus A319 betreiben. Ein Jet werde in Bremen stationiert, der andere in den kommenden Monaten in Karlsruhe/Baden-Baden. Beide A319 seien zunächst exklusiv für die Berliner Fluggesellschaft Germania im Einsatz. 

FLYNEXT gehöre zur INTRO Aviation GmbH des Unternehmers Hans Rudolf Wöhrl, der unter anderem im Jahr 2003 die Airline dba (Deutsche BA) übernommen und erfolgreich saniert habe und über eine jahrzehntelange Erfahrung in der Luftfahrtbranche verfüge. Ende vergangenen Jahres habe die INTRO Group die Firma „Alpha Exec“ übernommen, einen in Nürnberg ansässigen Anbieter für Geschäftsreiseflüge, und das Unternehmen innerhalb eines halben Jahres zum Charteranbieter umgebaut. FLYNEXT verchartere Kapazitäten direkt an Veranstalter und Fluggesellschaften, die einen vorübergehenden Spitzenbedarf hätten. Mittelfristig plane FLYNEXT, auch Flüge unter eigenem Namen durchzuführen und zu vermarkten. 

Neben Hans Rudolf Wöhrl seien bei FLYNEXT zahlreiche Airline-Profis renommierter Unternehmen wie NFD, der dba oder der LTU an Bord. Als Geschäftsführer von FLYNEXT seien Marcus Kaiser, ehemals geschäftsführender Gesellschafter des Businessjet-Anbieters Alpha Exec, sowie Peter Oncken tätig. Peter Oncken sei unter anderem in den Jahren 2006 und 2007 als Chief Executive Officer für die Fluggesellschaft LTU tätig gewesen.

Hans Rudolf Wöhrl sagte: „Ähnlich wie bei der erfolgreichen Kooperation von gexx und dba vor gut 15 Jahren, treten FLYNEXT und Germania heute gemeinsam am Markt auf, nutzen Synergien und können zusammen mehr erreichen, als dies jedem von uns alleine möglich wäre. Germania-Gründer Dr. Hinrich Bischoff hätte sich sicherlich sehr über unsere Kooperation gefreut. Ich bin jedenfalls seiner Familie sehr dankbar, dass sie heute mir das gleiche Vertrauen schenkt wie er mir damals“, so Wöhrl weiter.

 

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www.flugrevue.de/Sebastian Steinke



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