19.11.2010
FLUG REVUE

Niki Lauda kauft Global 5000 mit Vision CockpitNiki Lauda bestellt Bombardier Global 5000

Fliegen wie die Kanzlerin: Der Chef der österreichischen Fluggesellschaft FlyNiki und ehemalige Formel-1-Weltmeister Niki Lauda steigt von einem Challenger 300 um auf einen Global 5000, ein Flugzeugmuster, das auch die Luftwaffe für die Flugbereitschaft bestellt hat.

"Ich hatte vor kurzem die Gelegenheit, einen Global 5000 zu fliegen und extrem beeindruckt von den Flugleistungen und den Flugeigenschaften des Flugzeugs", sagt Niki Lauda, österreichischer Luftfahrtunternehmer und dreifacher Formel-1-Weltmeister. "Ich bin sehr erfreut, dass ich der erste Betreiber dieses Flugzeugmusters mit einem Global-Vision-Cockpit sein werde und kann es kaum erwarten, das Flugzeug zu fliegen!"

Am 18. November hat Niki Lauda bei Bombardier Aerospace in Montreal einen Kaufvertrag über einen Ultralangstreckenjet vom Tp Global 5000 unterschrieben. Bis er das Flugzeug in Empfang nehmen kann, muss er sich allerdings noch ein wenig gedulden, denn der Liefertermin ist Anfang 2012. Angetrieben wird der Zweistrahler von Triebwerken des Typs BR710 aus dem Hause Rolls-Royce Deutschland.

Die NL Holding GmbH wird das Fluzgzeug betreiben. Sie bereedert auch den Bombardier Challenger 300, mit dem Lauda derzeit geschäftlich unterwegs ist. Unter anderem fliegt er mit dem Zweistrahler von seiner österreichischen Heimat regelmäßig zu den weltweit stattfindenden Formel-1-Rennen. Bob Horner, Bombardiers Vorstandsmitglied für Verkäufe von Geschäftsreiseflugzeugen, sagte: "Niki Lauda ist ein langjähriger Bombardier-Kunde und ein ausgesprochener Promoter des Challenger 300, den er momentan fliegt. Wir sind hoch erfreut, ihn nun als Mitglied der Familie der Global-Betreiber willkommen zu heißen!"  

Zu den Bestellern der Global 5000 gehört auch die Deutsche Luftwaffe, die 2008 vier Global 5000 für die Flugbereitschaft bestellt hat. Das erste Exemplar des Ultralangstreckenjets soll noch in diesem Jahr an die Luftwaffe geliefert werden, allerdings mit dem alten Cockpit und nicht mit dem neuen Global Vision-Cockpit, das Niki Lauda erhalten wird. 

 




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