03.12.2014
FLUG REVUE

Einsatz für SwissNIKI übergibt Embraer E190 an Helvetic Airways

Die airberlin-Tochter NIKI trennt sich von ihren sieben Embraer E190. Die Regionaljets gehen an die Schweizer Fluglinie Helvetic Airways.

LGW gibt E190 an NIKI zurück

Embraer E190 von NIKI. Foto und Copyright: NIKI  

 

Bis Juni 2015 will die österreichische airberlin-Tochter NIKI ihre Embraer E190 gegen Flugzeuge von Airbus austauschen. Die sieben Regionaljets werden von fünf Airbus A319 und zwei A320 ersetzt. „Im Zuge der Flottenharmonisierung werden wir eine höhere Produktivität, geringere Sitzplatzkosten und einen effizienteren Flugbetrieb erreichen. Die Entscheidung für den größeren Airbus schafft außerdem neue Wachstumsmöglichkeiten für NIKI. Im Jahr 2015 ergibt sich für NIKI dadurch eine Kapazitätssteigerung“, sagte CEO Wolfgang Prock-Schauer. „Die Vereinheitlichung der Flotte ist ein Gewinn für NIKI. Wir produzieren insgesamt wirtschaftlicher. Durch die erhöhte Gesamtkapazität unterstützen wir auch einen wichtigen Trend: Der Flughafen Wien hat sich für airberlin Gäste als Umsteigeflughafen zum Beispiel für Flüge nach Griechenland oder Zypern etabliert“, ergänzte NIKI-Geschäftsführer Mag. Christian Lesjak.

Die sieben Embraer-Jets gehen an Helvetic Airways. Die Schweizer Fluglinie wird vier E190 für Swiss betreiben, um die Zeit bis zur verspäteten Einführung der Bombardier CSeries bei der Swiss zu überbrücken. Die erste der geleasten E190 soll noch im Dezember zur Helvetic-Flotte stoßen. Helvetic Airways betreibt derzeit sechs Fokker 100 und einen Airbus A319. Vier Fokker 100 stehen im Rahmen einer ACMI-Partnerschaft im Dienst der Swiss. Die weiteren Fokker 100 sowie den Airbus A319 setzt Helvetic Airways im eigenen Linien- und Chartergeschäft ein. Die Gesellschaft beschäftigt aktuell 235 Mitarbeiter.



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