12.09.2014
FLUG REVUE

Neuer VerkaufschefOman Air will Flotte in drei Jahren verdoppeln

Die Fluggesellschaft Oman Air hat den Posten des Chief Officers Sales eingerichtet. Die Airline will in den kommenden drei Jahren 24 neue Jets übernehmen.

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Oman Air vergrößert seine Airbus-A330-Flotte. Foto und Copyright: Oman Air  

 

Die Flotte von Oman Air umfasst derzeit sieben Airbus A330, 17 Boeing B737, vier Embraer E175-Jets sowie zwei ATR42. Innerhalb der kommenden drei Jahre soll sich die Anzahl der Flugzeuge verdoppeln – mit der Aufnahme weiterer 15 Boeing 737, sechs Boeing 787 Dreamlinern sowie drei Airbus A330. Die neuen Jets sollen Oman Air die Möglichkeit geben, Passagieren eine noch bessere Flugerfahrung, eine größere Anzahl von Zielorten und noch mehr Auswahl auf bereits bestehenden Routen zu bieten. Dafür, dass die Flugzeuge auch gefüllt werden, ist nun Mahfood Ali Saleem Al Harthy verantwortlich. Mit ihm hat Oman Air erstmalig die Position des Chief Officer Sales besetzt. Er wird seinen Sitz künftig in der Zentrale der Fluggesellschaft in Muscat haben und direkt an den Chief Operating Officer Abdulrahman Al Busaidy berichten. Der gebürtige Omani kommt von Etihad Airways, wo er zuvor die Position des General Manager Oman inne hatte, nachdem er drei Jahre lang als Managing Director von AFKAR Enterprises & Investment Co. LLC tätig war. Mahfood Ali Saleem Al Harthy verfügt laut Oman Air über umfangreiche Airline-Erfahrung und war zwischen 1991 und 2009 insgesamt 18 Jahre in unterschiedlichen Senior Sales- und Management-Rollen für Gulf Air auf der ganzen Welt tätig. „Wir freuen uns sehr, Mahfood Al Harthy in seiner Position als Chief Officer Sales bei uns begrüßen zu dürfen“, kommentiert Abdulrahman Al Busaidy, Chief Operating Officer bei Oman Air in Muscat. „Er wird künftig einen großen Teil unserer weltweiten kommerziellen Aktivitäten verantworten. Da unser Unternehmen vor einer bedeutenden Phase schnellen Wachstums steht, wird seine Erfahrung und Expertise eine Schlüsselrolle bei der Steigerung unseres Umsatzes spielen.“ Al Harthys Ernennung erfolgt nur wenige Wochen vor der Lieferung des ersten von 24 bestellten Flugzeugen.

Das Streckennetz von Oman Air umfasst derzeit 43 Ziele. Zu den Destinationen von Oman Air  zählen Abu Dhabi, Bahrain, Doha, Dubai, Jeddah, Riad, Dammam, Madina, Tehran und Kuwait in der Golfregion, sowie Kairo, Beirut und Amman im Nahen Osten. Dazu kommen zehn Destinationen in Indien sowie Ziele in Bangladesch, Pakistan, Nepal, Sri Lanka, Thailand, Tansania, Malaysia, in der Türkei, auf den Malediven und auf Sansibar. In Europa fliegt Oman Air nach Frankfurt, München, Zürich, London, Mailand und Paris.
Oman Air pflegt Codeshare Partnerschaften mit Emirates Airline, Qatar Airways, Ethiopian Airlines, Royal Jordanian, Turkish Airlines sowie Sri Lankan Airlines.

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flugrevue.de/Patrick Hoeveler


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