23.02.2011
aero.de

Onboard-Internet der Lufthansa trifft auf hohe Akzeptanz

Internetzugang an Bord von Langstreckenflügen der Lufthansa ist seit Kurzem gebührenpflichtig. Lufthansa hatte ihr Breitbandprodukt FlyNet im vergangenen Dezember mit einer kostenfreien Testphase eingeführt.

Lufthansa bietet FlyNet gegenwärtig an Bord von 17 Flugzeugen an. "Damit verfügt zwei Monate nach Einführung schon fast 20 Prozent der Langstreckenflotte über den Service", sagte Lufthansa Produktmanager Christian Körfgen. "Die Erreichbarkeit per E-Mail hat besonders für Geschäftsreisende hohen Stellenwert."

Mit FlyNet können Reisende lückenlos entlang wichtiger internationaler Routen mobil auf das Internet zugreifen, ihre E-Mails bearbeiten oder via VPN (Virtual Private Network) auf das Firmennetz zugreifen.

Eine einstündige Pauschale kostet 10,95 Euro oder 3.500 Meilen, eine 24- Stunden-Flatrate ist für 19,95 Euro oder 7.000 Meilen erhältlich. Während der Laufzeit der Flatrate kann der Fluggast auf allen mit einem Hotspot ausgerüsteten Lufthansa-Anschlussflügen sowie nach dem Flug in Lufthansa Lounges im Internet surfen.

In der Einführungsphase wurde nach einer Messung des Technologiepartners Telekom pro Flug durchschnittlich ein Datenvolumen von 2,35 GB herunter- und 250 MB heraufgeladen. Die von Panasonic entwickelte FlyNet-Technologie ermöglicht Downloadgeschwindigkeiten von 5 Mbit/s im Reiseflug. Laut Telekom ist das Interesse der Kunden an dem Dienst auch nach Umstellung auf ein kostenpflichtiges Modell "ungebrochen".

Lufthansa hatte bereits vor rund fünf Jahren als eine der weltweit ersten Airlines Internet-Zugang an Bord ihrer Interkontinentalflotte angeboten. Damals basierte die Technik auf dem "Connexion by Boeing"-System. Dieses wurde jedoch zwischenzeitlich eingestellt.

aero.de / Dennis Dahlenburg / HS


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