02.02.2009
FLUG REVUE

ryanairQ3VerlustRyanair räumt Quartalsverlust von 102 Millionen Euro ein

Irische Niedrigpreisfluggesellschaft sieht hohen Treibstoffpreis im dritten Quartal als Ursache. Vorstandschef O'Leary kündigt schnelle Erholung der Erträge an.

Die Ryanair Plc. hat heute für das am 31. Dezember 2008 endende dritte Geschäftsquartal 2008 einen Verlust von 101,5 Mio. Euro gemeldet. Im Vorjahresquartal war noch ein Gewinn von 35 Mio. Euro erzielt worden. Der Verlust sei hauptsächlich auf die um 136 Mio. Euro gestiegenen Kraftstoffkosten zurückzuführen. Die Umsätze stiegen im dritten Quartal 2008 um sechs Prozent auf 604,5 Mio. Euro und die Passagierzahlen um 13 Prozent auf 14 Mio., teilte das Unternehmen heute mit.

Die Aussichten für das vierte Quartal hätten sich verbessert. Dank des mittlerweile wieder gesunkenen Ölpreises, von dem Ryanair wegen fehlender Sicherungsgeschäfte stark profitiere, werde der Verlust sinken, so dass für das Gesamtjahr 2008 ein Gewinn von 50 bis 80 Mio. Euro ausgewiesen werden könne.

Für das Geschäftsjahr 2009/2010 erwarte man eine deutliche Rückkehr zur Profitabilität. Zur Lieferung 2011 seien vor kurzem weitere 13 Optionen für Boeing-Flugzeuge in feste Bestellungen umgewandelt worden.

Vorstandschef Michael O'Leary erklärte: "Im Geschäftsjahr 2009/2010 werden wir 38 Prozent niedrigere Treibstoffkosten haben, während sich unsere Wettbewerber zu höheren Preisen abgesichert hatten. Wir werden diesen Vorteil nutzen, um die Preise zu senken und um das Verkehrswachstum anzukurbeln und um unsere Auslastung und die Zusatzgeschäfte zu verbessern.
Je länger und je stärker die Rezession ausfällt, desto besser ist dies für Niedrigpreisanbieter in allen Wirtschaftssektoren. Wir erwarten substanzielle Verkehrszuwächse und Gewinnverbesserungen in den kommenden Jahren, da Millionen von Passagieren nach den niedrigsten Preisen suchen."



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