16.12.2008
FLUG REVUE

16.12.2008 - PassagierzahlenStatistisches Bundesamt veröffentlicht Zahlen zum Sommerfluplan 2008

Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat heute die Gesamtzahl der Passagiere in der Sommerflugplanperiode von April bis Oktober veröffentlicht. Nach Angaben des Amtes flogen während dieser Zeitspanne von deutschen Flughäfen insgesamt 61,4 Millionen Passagiere.

Im Vergleich zum Vorjahr wurde eine Million Fluggäste mehr gezählt, das Passagiervolumen hat sich damit um 1,2 Prozent erhöht; Im Vorjahr hatte der Zuwachs noch 5,5% betragen. Im Vergleich zu den einzelnen Vorjahresmonaten konnten nach Angaben der Bundesbehörde für die Monate April bis Juni Zuwächse (+ 4,7%) erzielt werden, während für Juli bis Oktober ein leichter Rückgang (- 1,2%) zu verzeichnen war.     

Eine Flugreise innerhalb Deutschlands wurde von 14,8 Millionen Passagieren angetreten. Der innerdeutsche Verkehr ist mit 3,4 Prozent deutlich stärker angestiegen als der Verkehr ins Ausland: Hier war mit 46,6 Millionen Passagieren nur ein geringer Zuwachs zu verzeichnen (+ 0,5 Prozent).     

Dabei hat nach Angaben der Experten vom Statistischen Bundesamt vor allem der Luftverkehr mit dem europäischen Ausland stagniert (- 0,1 Prozent), der mit 36,6 Millionen Flugpassagieren insgesamt 78,5 Prozent des gesamten Auslandverkehrs umfasste. Insbesondere in Zielländer mit klassischen touristischen Zielen wurden überdurchschnittliche Rückgänge beobachtet: Bei den Passagierzahlen nach Spanien (7,6 Millionen; - 1,8 Prozent) erreichten vor allem die Balearen (3,4 Millionen) und die Kanaren (1,3 Millionen) mit Rückgängen von 1,9 Prozent und 4,7 Prozent ihre Vorjahreswerte nicht.

Besonders hohe Rückgänge wurden außerdem für Italien (- 4,8 Prozent), das Vereinigte Königreich (- 5,0 Prozent) und für Frankreich (- 3,6 Prozent) festgestellt. Amerika erzielte nach Angaben des Bundesamtes mit 4,4 Millionen Fluggästen ein Wachstum von 3,1 Prozent. Während die Passagierzahlen in die USA (3,2 Millionen; + 0,1%) stagnierten, zeigten die danach aufkommensstärksten Länder Kanada (0,6 Millionen) und Brasilien (0,2 Millionen) Zuwächse von 10 Prozent beziehungsweise 36,3 Prozent nach einer weniger positiven Entwicklung im Vorjahr.

Asien kam auf 3,7 Millionen Fluggäste (+ 1,1 Prozent). Während das Passagieraufkommen nach China (0,5 Millionen; - 1,7 Prozent) und Japan (0,3 Millionen; - 1,6 Prozent) abnahm, sind andere wichtige Destinationen (zum Beispiel Indien: 0,4 Millionen; + 6,8 Prozent) gewachsen, hieß es in einer Mitteilung der Statistikexperten.     

Flüge nach Afrika unternahmen 1,9 Millionen Passagiere, mit einem Zuwachs von 5,1 Prozent war das die höchste Wachstumsrate der Kontinente hinter Australien/Ozeanien (+ 14,0 Prozent). Ägypten (0,8 Millionen) als das aufkommensstärkste Land stieg um 5,6 Prozent.




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