08.02.2016
FLUG REVUE

Schweizer Flaggschiff kommt auch nach FrankfurtSwiss beginnt den 777-Liniendienst

Swiss hat am Montag den regulären Passagierverkehr mit ihrem neuen Flaggschiff Boeing 777-300ER begonnen. Zunächst sind kürzere Flüge im Europaverkehr geplant, darunter aus Zürich nach Genf, Barcelona und Frankfurt.

Boeing 777-300ER Swiss erste Faces of Swiss

Swiss hat ihre frisch gelieferte erste Boeing 777-300ER mit den Portraits ausgewählter Mitarbeiter dekoriert. Die großen Aufkleber der "Faces of Swiss"-Sonderlackierung wurden in Zürich angebracht. Foto und Copyright: Swiss  

 

Die erste Boeing 777-300ER von Swiss begann am Montag ihren regulären Passagierverkehr. Zuvor hatte das fabrikneue Flugzeug lediglich Pilotenschulungsflüge, darunter in Palma, absolviert. Am Montag war HB-JNA aus Zürich nach Genf und zurück unterwegs, bevor dann am Mittag ein Kurs nach Frankfurt/Main ansteht. Hier wird der Zweistrahler um 13.20 Uhr erwartet. Der Start zurück nach Zürich ist für 14.20 Uhr geplant. Schließlich wird am späten Nachmittag noch Barcelona angesteuert, von wo die "Triple Seven" um 21.45 Uhr wieder in Zürich eintrifft.

Die kurzen Europaflüge geben möglichst vielen Piloten die Gelegenheit, zusätzliche Routine beim Starten und Landen des größten Zweistrahlers der Welt zu gewinnen. Die Crews sind zuvor mit Simulatorflügen und praktischen Platzrunden für das neue Muster qualifiziert worden. Erst nach der jetzigen Einführungsphase geht die Boeing 777 ab April bei Swiss in den Langstreckendienst.

Sonderlackierung

Swiss hat ihre neue Boeing 777-300ER in der eigenen Werft mit einer "Faces of Swiss"-Sonderlackierung versehen. Die "Gesichter von Swiss" bestehen aus großen Aufklebern, die 2500 Mitarbeiter der 8000 Angestellten von Swiss als Portrait zeigen, davon zwölf besonders vergrößerte, die bis zu sieben Meter hoch sind. Die Mitarbeiter repräsentieren alle Berufsgruppen aus den Bereichen Kabine, Cockpit und Boden. Die verwendete Spezialfolie ist 450 Quadratmeter groß und 0,05 Millimeter dick. Sie wiegt nur 50 Kilogramm.

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www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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