09.07.2015
FLUG REVUE

Schweizer Flaggschiffe gehen ab Sommer 2016 auf LinieSwiss stellt Kabine ihrer Boeing 777-300ER vor

Swiss plant für die Kabinen ihrer neun neuen Boeing 777-300ER einen Komfortschub mit Suiten in der First Class und Breitband-Internet für alle.

Neue Boeing 777-300ER der Swiss. Copyright: Swiss

In der Swiss-Ausführung werde die Boeing 777-300ER 340 Passagiere befördern können, teilte Swiss am Donnerstag mit. Acht Passagiere sitzen in der First Class, 62 in der Business Class und 270 in der Economy Class. Der neue First-Sitz lässt sich durch ausfahrbare Trennwände in eine Privatsuite umwandeln, die über den "industrieweit grössten Bildschirm" (Swiss) von 32-Zoll verfügt. Weiter kommen für die First-Gäste elektrisch verstellbare Jalousien sowie eigene Garderoben dazu.

Die Business-Fluggäste profitieren künftig von einem auf Basis von Kundenwünschen verbesserten Produkt. So ermögliche die Anordnung der Sitze als Einzelsitz oder Zweiersitzgruppe ein Maximum an Privatsphäre und Bewegungsfreiheit, zudem kann der Härtegrad des Sitzkissens individuell reguliert werden. Alle Sitze in der Business Class lassen sich in ein über zwei Meter langes Bett verwandeln.

Auch Fluggäste der Economy Class erhalten dank neuer Sitzkissentechnologie und eines grossen persönlichen Touchscreens mehr Komfort an Bord. Allen Economy-Gästen steht zwischen den regulären Servicedurchgängen ständig ein Selbstbedienungs-Tresen mit einer breiten Auswahl an Getränken und Snacks zur Verfügung.

Alle neun Boeing 777-300ER verfügen über drahtloses Internet. Der Zugang wird über eine Breitbandverbindung hergestellt. Dadurch können die Fluggäste künftig auf ihren Laptops, Tablets oder Smartphones im Internet surfen und E-Mails versenden.

„Mit der Boeing 777-300ER setzt Swiss neue Massstäbe in Sachen Reiseerlebnis und Komfort für unsere Fluggäste. Darüber hinaus werden durch den Einsatz hochmoderner Triebwerke wesentliche Einsparungen beim Treibstoffverbrauch und CO2 - Ausstoß erzielt“, so Harry Hohmeister, CEO von Swiss. Die Boeing 777-300ER verfüge über die ideale Reichweite, um die längsten Flüge im Swiss Streckennetz ab der Schweiz nonstop anzufliegen. Ab Sommerflugplan 2016 werden die Boeing-Flugzeuge primär auf Strecken nach Hong Kong, Bangkok und Los Angeles eingesetzt. Flüge nach San Francisco, São Paulo sowie Tel Aviv werden ebenfalls mehrmals wöchentlich mit den neuen Flugzeugen bedient.

Die ersten sechs aus der Swiss-Flotte ausscheidenden Airbus A340 werden an die entsprechende Leasinggesellschaft zurückgegeben. Zwischen 2017 und 2018 werden drei weitere Airbus A340 durch Boeing 777-300ER ersetzt. Diese drei Airbus A340 werden bei der Swiss-Schwestergesellschaft Edelweiss zum Einsatz kommen.

Swiss International Air Lines (Swiss) ist die nationale Fluggesellschaft der Schweiz. Sie bedient ab Zürich und Genf weltweit 106 Destinationen in 49 Ländern. Mit einer Flotte von 95 Flugzeugen befördert Swiss jährlich mehr als 16 Millionen Passagiere. Die Fracht-Division Swiss WorldCargo bietet ein umfassendes Airport-to-Airport Dienstleistungsangebot für hochwertige Güter und betreuungsintensive Fracht zu rund 120 Destinationen in über 80 Ländern an. Als nationale Fluggesellschaft der Schweiz steht SWISS für deren traditionellen Werte und verpflichtet sich zu höchster Produkt- und Servicequalität. 2014 erwirtschaftete Swiss mit 8245 Mitarbeitenden einen Betriebsertrag von 5.2 Milliarden Franken. Swiss ist Teil der Lufthansa Group und Mitglied der Star Alliance, dem weltweit grössten Netzwerk von Fluggesellschaften. 

Swiss will die ersten Buchungen für den Sommerflugplan 2016 mit ihrer Boeing 777-300ER ab dem 10. Juli 2015 freigeben. Premierenroute soll New York (JFK) werden.

 

Boeing 777-300ER Technische Daten

Triebwerke: zwei General Electric GE90-115BL mit 512 kN Schub

Spannweite: 64.8 m

Länge: 73.9 m

Höhe: 18.5 m

max. Landemasse:  251.290 kg

max. Startmasse: 351.530 kg

Höchstgeschwindigkeit: Mach 0.89/945 km/h

Reisegeschwindigkeit: Mach 0.84/892 km/h

Reichweite mit voller Nutzlast: 14.490 km

aktueller Listenpreis: 339,6 Millionen Dollar



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